Autozubehör für die Sommerferien

Autozubehör für lange Fahrten

Coole Gadgets für eine entspannte Fahrt

Damit möglichst schon mit der Autofahrt in den Urlaub die Entspannung beginnt, hat AUTO BILD Tipps und nützliches Zubehör für eine angenehme und stressfreie Reise zusammengetragen.
Mit dem Auto in den Urlaub zu fahren, bedeutet für die meisten Familien anfangs erst mal Stress: Koffer packen, einladen, stundenlang durch die Sonne fahren, Staus ertragen und quengelnde Kinder ablenken. Damit es dieses Jahr nicht so wird, hat AUTO BILD Tipps und eine nützliche Ausrüstung für eine lange Autofahrt zusammengestellt.

Tipp 1: Stauraum richtig nutzen und erweitern

Den Kofferraum nur bis zu den Oberkanten der Rücksitze beladen. Ansonsten: Gepäcknetz verwenden.

Damit das Gepäck bei einem Unfall nicht zum gefährlichen Geschoss wird, ist die richtige Beladung des Autos wichtig. Dabei gilt: Schweres Gepäck gehört nach unten. Nicht höher stapeln als bis zur Oberkante der Rücksitzlehne, ansonsten ein Gepäcknetz verwenden. Unbedingt auf Gewichtslimits achten – dazu zählt sowohl die zulässige Gesamtmasse des Autos als auch Obergrenzen für Dach- oder Heckbox. Wenn das Auto voll beladen ist, gibt es außerdem einiges zu beachten. Die Scheinwerfer müssen nachjustiert, der Reifendruck erhöht und das Fahrverhalten angepasst werden.
Wenn der Kofferraum nicht ausreicht, gibt es verschiedene Möglichkeiten den Stauraum des Autos zu erweitern. Die wohl bekannteste sind Dachboxen (zum Test). Sie werden auf dem Autodach montiert und bieten Platz für verschiedene Gegenstände. Auch Sperriges wie Skier oder Skateboard lässt sich hier unterbringen. Die Alternative ist die sogenannte Heckbox (zum Test). Wer sein Fahrrad mit in den Urlaub nehmen möchte, kann es auf dem Auto mit einem Fahrradträger (zum Test) transportieren. Die Träger gibt es sowohl für das Fahrzeugdach als auch für die Anhängerkupplung. Dabei gibt es Modelle auf dem Markt, die für bis zu vier Fahrräder Platz bieten.
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Dachboxen

Heckboxen

Gepäcknetze

Fahrradträger

Tipp 2: Kühlen Kopf bewahren

Wenn die Sonne ins Auto sticht, kann es trotz Klimaanlage für die Insassen ziemlich warm werden. Besonders wenn Kinder mitfahren, empfiehlt es sich, für die hinteren Plätze einen Sonnenschutz anzubringen. Die ganz simple Lösung lässt sich mit Saugnäpfen am Fenster befestigen. Alternativ können Rollos oder Vorhänge fest angebracht werden. Gekühlte Getränke und Snacks sorgen für eine Erfrischung zwischendurch. Weiterer Vorteil: Man spart sich hohe Kosten für Essen und Trinken an der Raststätte. Um die Getränke zu kühlen, bietet sich eine Kompressor-Kühlbox (zum Test) an. Sie wird an den 12-Volt-Stecker angeschlossen und kühlt im Gegensatz zur einfachen Kühltasche dauerhaft.

Tipp 3: Gemütliche Atmosphäre schaffen

Die Autofahrt in den Urlaub dauert meist viele Stunden. Und damit man nicht schon gestresst oder mit steifen Knochen am Ort der Erholung eintrifft, sollte man sich das Auto so komfortabel wie möglich einrichten. Wer während der Fahrt gerne schläft, beugt mit einem Nackenkissen einem steifen Hals vor. Rückenkissen und Lendenwirbelstütze sorgen für eine gesunde Sitzhaltung. Ein paar zusätzliche Decken machen den Fahrgastraum kuschelig und gemütlich. Damit Spielzeuge und Bücher der Kinder im Auto nicht für Chaos sorgen, gibt es praktische Verstau-Möglichkeiten (z.B. Rücksitz-Organizer). Dies birgt den weiteren Vorteil, dass die Gegenstände bei einer scharfen Bremsung nicht herumfliegen, sondern sicher verwahrt sind.
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Kühlboxen

Sonnenschutz

Reisekissen

Lendenwirbelstützen

Rücksitz Organizer

Tipp 4: Für Unterhaltung sorgen

Gerade wer mit Kinder reist, weiß, dass man für eine möglichst entspannte Fahrt ohne Gequengel der Langeweile lieber keine Chance geben sollte. Die einfachste Möglichkeit die Kleinen abzulenken ist, ihnen Bücher zum anschauen oder lesen zu geben. Alternativ können sie auf einem tragbaren DVD-Player oder Tablet auch einen Film schauen. Wird den Kindern während der Fahrt schlecht, sollte man sie allerdings lieber mit Reisespielen ablenken. Neben den Klassikern wie "Ich sehe was, was du nicht siehst", "Koffer packen" oder "Kennzeichen-Bingo" gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Reisespielen auf dem Markt, die für Abwechslung sorgen.
Auch Fahrer und Beifahrer müssen während der Fahrt nicht auf Unterhaltung verzichten. Wer das Gedudel aus dem Radio nicht mehr hören kann, könnte zum Beispiel auf Hörbücher umsteigen.
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Tragbare DVD-Player

Tablet Kopfstützenhalter

Hörbücher

Spiele

Tipp 5: Pannenausrüstung komplettieren und für Reserven sorgen

Damit die Fahrt nicht nur entspannt verläuft, sondern man im Ernstfall auch gewappnet ist, sollte neben der Pflichtausrüstung (Warnweste, Warndreieck, Verbandskasten) auch Pannenequipment vorhanden sein. Reifendichtmittel, Starthilfe-Equipment und Arbeitshandschuhe sind hilfreich. Außerdem ist es empfehlenswert für jeden Insassen eine Warnweste an Bord zu haben – auch wenn sie nicht Pflicht sind.
Für den Fall der Fälle ist es ebenfalls ratsam eine Flasche des richtigen Motoröls dabeizuhaben. An Tankstellen oder Raststätten ist Motoröl oft wesentlich teurer als im Fachhandel oder Internet. Wer sich frühzeitig mit Reserven eindeckt, kann hier eine Menge Geld sparen. Wer darüber hinaus einen Reservekanister mit Kraftstoff mitführen will, sollte auf die im Urlaubsland geltenden Limits achten. Sie liegen in der Regel zwischen fünf und 25 Liter. Die Dekra weist darauf hin aus Sicherheitsgründen maximal zehn Liter mitzunehmen. Wichtig: Der Kanister muss der DIN-Norm 7274 oder 16904 entsprechen und während der Fahrt gut gesichert sein. Achtung: In Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Luxemburg und Rumänien ist es untersagt, Kraftstoff einzuführen.

Tipp 6: Verkehr im Auge behalten

Wer das Stehen im Stau vermeiden will, fährt am besten nachts. Dann ist wenig los auf den Straßen, die Passagiere können schlafen und die Temperaturen sind niedriger als tagsüber. Außerdem ist es hilfreich immer ein Auge auf den Verkehr zu haben. Vor Fahrtbeginn deshalb unbedingt mit der Stauprognose über mögliche Behinderungen informieren. Während der Fahrt den Stauwarner des Navigationssystems nutzen oder Verkehrsfunk hören. So kann die Route bestenfalls frühzeitig angepasst werden und es kommt nicht zu Verzögerungen.
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Warnweste

Warndreieck

Verbandstasche

Pannenhilfe-Set

Motoröl

Autor: Lena Reuß

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