B-Klasse, X1, C-Max, Golf Plus: Test

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B-Klasse, X1, C-Max, Golf Plus: Vergleich

— 23.11.2011

Einer ist besser als die neue B-Klasse

Die Konkurrenz ist stark, das Klassenniveau hoch: Kann die B-Klasse da noch auftrumpfen? Ein erster Vergleich mit VW Golf Plus, Ford C-Max und BMW X1 klärt, wo noch Platz ist für den Baby-Benz.

B wie bahnbrechend oder gar B wie begnadet – berauschend sind sie auf jeden Fall, die Versprechungen und Erwartungen, die diesem Stern aus Stuttgart vorauseilen. Die Vorhut einer vollkommen neuen und weit verzweigten Modellfamilie soll die B-Klasse sein, epochal also. Vor solchem Horizont dürfte es den Verantwortlichen bei Mercedes auch nicht den Schlaf rauben, dass die Begrüßung durch die Presse lauwarm ausfiel: Auch Genies wurden oft verkannt. Ist die B-Klasse womöglich genial? Oder eine Nummer bescheidener: Was kann der neue, kompakte Benz besser als die Konkurrenz?

Überblick: Alle News und Tests zur Mercedes B-Klasse

Auf der Suche nach der Lücke: Wo ist der Platz für die neue Mercedes B-Klasse?

Der harte AUTO BILD-Test wird es nun enthüllen, wobei es gar nicht so leicht fällt, die ärgsten Widersacher zu identifizieren. Die B-Klasse rangiert irgendwo in der Unschärfe zwischen einem Van nach klassischem Muster und der Kompaktlimousine. Ihre Kunden schätzen vor allem die erhöhte Sitzposition, das zeigte der Vorgänger, und die nicht zu sperrigen Ausmaße. Recht nah kommt ihm da der VW Golf Plus, von Mercedes deshalb auch als Maßstab auserkoren. Nicht größer, aber einen Schritt weiter auf dem Weg zum Van, präsentiert sich der Ford C-Max, ein ausgesprochen fähiger, wenngleich bisweilen unterschätzter Gegner. Sicher, ihm fehlt das Markenprestige von Mercedes, aber an Talent mangelt es ihm keineswegs. Und natürlich darf BMW nicht fehlen. Ähnlich imagestark wie der schwäbische Konkurrent, lässt die Palette des Erzrivalen zwar das direkte Gegenstück zur B-Klasse vermissen. Aber ersatzweise gibt es ja den X1 mit Hinterradantrieb – ebenfalls hochbauend, ähnlich ladefreudig und nicht nennenswert teurer. Nur eben mit Hinterrad- statt Vorderradantrieb.

Wir wählten die Testkandidaten mit den populären Dieselmotoren der 140-PS-Liga und Schaltgetriebe. Ford und VW können in der 30.000-Euro-Klasse, die hier vorliegt, mit den Topversionen aufwarten (Titanium, Highline). Mercedes lieferte den Testwagen mit dem 1571 Euro teuren Sportpaket, was ihn von vornherein an die Spitze des Felds setzte. Zumindest preislich.
Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Heftarchiv.
Wolfgang König

Wolfgang König

Fazit

Die B-Klasse führt uns vor: Die Grenzen des Machbaren sind in der Kompaktklasse heute sehr eng. Große Sprünge sind da nicht drin, egal ob Premium oder nicht. Immerhin gelingt’s Mercedes, noch einen kleinen Vorsprung herauszufeilen: Aus der Fahrerperspektive ist die B-Klasse hier das angenehmste Auto. Rundum kompetent wie immer der Golf, der von einem günstigeren Preis profitiert. Auf den Plätzen, aber nicht abgeschlagen die agile SUV-Alternative von BMW und der familienfreundliche Ford.

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