Babyfon-Affäre — 05.05.2008
Wiedeking als Lockvogel
Neues von der "Babyfon-Affäre" um einen Abhörskandal bei Porsche: Laut "Focus" sollte Konzern-Chef Wendelin Wiedeking den Lockvogel spielen, um Spione aus dem eigenen Lager zu enttarnen.
Es gebe einen ersten konkreten Verdacht gegen einen Mitarbeiter einer externen Sicherheitsfirma, so ein Konzernsprecher. Einzelheiten wollte er nicht nennen. Das Nachrichtenmagazin berichtet, dass der verdächtigte Wachmann in großen finanziellen Schwierigkeiten stecke und bereits Privatinsolvenz angemeldet habe. Die Ermittler hätten den Verdacht, dass ihn mögliche Hintermänner dafür bezahlt haben könnten, das Babyfon in Wiedekings Zimmer zu verstecken, schreibt das Magazin. Der Sportwagenbauer hatte nach eigenen Angaben nach dem Fund des Babyfons erst eigenständig Recherchen aufgenommen. Mit den Erkenntnissen habe man sich dann an die Staatsanwaltschaft gewandt und Anzeige wegen des konkreten Verdachts einer Straftat gestellt. Die entsprechenden Unterlagen seien der Behörde im April übergeben worden.

































