Wüstenrallye

Baja 1000: Max Gordon im Ziel

— 14.12.2017

Ein Neunjähriger bei der härtesten Wüstenrallye

Max Gordon fährt mit neun Jahren schon bei der härtesten Wüsten-Rallye mit. Das nächste Vollgas-Tier aus der Renndynastie Gordon.

Die Baja 1000 gilt als die härteste Wüsten-Rallye der Welt. Weit über 1000 Kilometer durch brutales Wüsten-Gelände – und das an einem Stück. Doch ein Neunjähriger schrieb jetzt Geschichte – als jüngster Teilnehmer dieser Tortur! 325 Meilen bestritt Max Gordon selbst, das sind mehr als 500 Kilometer. Vater Robby Gordon, der in diversen Disziplinen wie IndyCar, NASCAR und Rallye erfolgreich war und ist, saß auf dem Beifahrersitz.
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Robby Gordon mischte bei der Baja 1000 auch wieder mit

Die Gordons sind eine große Renndynastie. Schon Max Gordons Ur-Ur-Ur-Großvater war 1914 und 1915 IndyCar-Fahrer. Und auch Max Gordon hat das Rennfieber gepackt. Trotz seines jungen Alters ist er ein alter Wüstenfuchs, hat schon mehrere Rallyes bestritten. Bei der Baja 1000 wurde Gordon zwar offiziell nicht gewertet, weil er mit seinem Buggy des Herstellers Arctic Cat erst nach dem 48-Stunden-Limit das Ziel erreichte. Aber das lag an einem technischen Defekt, als Teamkollege Sheldon Creed den Wagen fuhr.

71 Jahre älter und bei allen 50 Baja 1000 bisher dabei: Rod Hall. Doch jetzt ist Schluss: Denn Hall leidet unter Parkinson. „Ich bin eben nicht wie mein Hummer, wo du einfach neue Reifen aufziehen und die Tanks wieder auffüllen kannst. Alles muss einmal ein Ende haben.“ Max Gordon steht erst am Anfang einer außergewöhnlichen Karriere.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Twitter/Robby Gordon

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