Bathurst

Bathurst: Abbruch nach Unfall

DTM-Neuling gewinnt Crash-Rennen

Robin Frijns, Dries Vanthoor und Stuart Leonard gewinnen das 12-Stunden-Rennen von Bathurst. Das Rennen muss nach einem schweren Unfall abgebrochen werden.
Das 12-Stunden-Rennen von Bathurst ist eines der brutalsten Sportwagen-Rennen der Welt. Die Strecke ist mit ihren 174 Metern Höhenunterschied, bis zu 16 Prozent Gefälle und mangelnden Auslaufzonen für die Fahrer eine waghalsige Herausforderung. Mit den rund 500 PS starken GT3-Autos sind die zwölf Stunden ein Ritt auf der Rasierklinge.
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16 Safety-Car-Phasen, am Ende ein Abbruch 15 Minuten vor Schluss nach einem Horrorcrash von Ash Walsh (Audi), John Martin (Mercedes) und Bryce Fullwood (Marc V8 Focus). Der Bathurst-Lauf 2018 war ein Last-Man-Standing-Rennen.
Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag das Audi-Team WRT mit dem DTM-Neuzugang Robin Frijns sowie Dries Vanthoor und Stuart Leonard vorn. Es ist der erste Audi-Sieg in Bathurst seit 2012. Auf Rang zwei landete Mercedes, vor Porsche. Porsche hat die B-Wertung und die Amateur-Klasse für sich entscheiden können. Nachdem die Chancen auf den Gesamtsieg in der Schlussphase durch den Abbruch verflogen sind.
12 Stunden Bathurst: Das Ergebnis
Bathurst war der erste von vier Läufen zur internationalen GT Challenge. Das nächste Rennen – das einzige in Europa – wird am 28./29. Juli ausgetragen: Dann steht mit dem 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps der nächste Klassiker an.
 

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Bathurst

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