Opel-Werk in Eisenach

Bedrohte Opel-Werke

— 17.02.2009

Gerüchte um Schließungen

General Motors will drei Opel-Werke opfern, um den Konzern zu retten, das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Deutsche Politiker widersprechen. Sie debattieren weiter über eine Herauslösung von Opel aus dem Mutterkonzern.

Der mächtig kriselnde US-Autokonzern General Motors will im Überlebenskampf angeblich drei Opel-Werke in Europa opfern. Das meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am 17. Februar 2009 unter Berufung auf einen Informanten, der mit den Rettungs-Plänen vertraut ist. Der Autobauer in Detroit wollte dazu keine Stellung nehmen. GM und Chrysler müssen der US-Regierung am 17. Februar ihre Sanierungskonzepte – von denen weitere staatliche Milliardenspritzen abhängen – vorstellen. Erste konkrete Ergebnisse werden am 18. Februar erwartet.

In Deutschland ging unterdessen die Debatte weiter, ob Opel mit staatlichen Mitteln aus dem GM-Konzern herausgelöst werden soll. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) und der Betriebsratschef Rainer Einenkel vom möglicherweise betroffen Bochumer Opel-Werk sagten zu dem Bericht von Bloomberg, solche Entscheidungen des Mutterkonzerns in Detroit gebe es nicht. In Deutschland beschäftigt Opel mehr als 25.000 Menschen in vier Werken in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern. Eventuelle Schließungen könnten auch eines dieser Werke treffen. "Noch ist Opel nicht verloren, es ist noch keine Entscheidung gefallen", erklätre Rüttgers gegenüber bild.de.

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