Behindertengerechte Fahrzeuge

Behindertengerechte Fahrzeuge

— 05.07.2002

Mobilität trotz Handicap

Auf Basis des Vaneo stellt Mercedes-Benz die Studie EM vor, die von Behinderten gefahren werden kann.

Vaneo EM – das bislang unbekannte Kürzel steht für Eingeschränkte Mobilität. Der behindertengerechte Umbau basiert auf einem Vaneo CDI 1.7 Trend mit verstellbarer Lenksäule, Automatik, Parktronic, Komfort-Fensterhebern, Klimaanlage und Schiebetüren. Außerdem bietet die Studie folgende Vorteile: breite Fondschiebetüren für den Einstieg und das Verstauen eines Rollstuhls, extra weit öffnende Fronttüren sowie ebene Türschweller. Der Innenraum ist 1,24 Meter hoch und bis zu 1,28 Meter breit ohne störende Radkästen.

Zusätzliche Extras sind: Einstiegshilfe mit Sitzbrett für den Fahrersitz, Schwenkhubsitz auf der Beifahrerseite, Kofferraumlifter für einen Elektrorollstuhl im Laderaum, Rollstuhllifter seitlich an der Schiebetür für einen Faltrollstuhl, Lenkraddrehknopf, Handbediengerät für die wichtigsten elektrischen Fahrzeugfunktionen direkt vom Lenkrad aus per Fernbedienung.

Noch wird das Fahrzeug nur auf Messen und Ausstellungen vorgestellt. "In dieser Form wird die Studie mit den vielen Spezialanfertigungen nie in Serie gehen, aber es ist ein wichtiges Grundkonzept für uns", erklärt DaimlerChrysler-Sprecher Michael Gutzeit. Mercedes will zunächst weitere Anregungen sammeln und die Resonanz auf das EM-Modell testen. Ab Herbst sollen zudem Drehtüren im Heck lieferbar sein, die Rollstuhlfahrern den Zugang zum Gepäckraum erleichtern. "Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht", sagt Gutzeit.



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