Behörden verweigern das Nummernschild

Behörden verweigern das Nummernschild

— 19.11.2003

China-BMW noch ohne Zulassung

Wegen "kleiner Fehler" in den Fahrzeugpapieren haben über 1000 in China produzierte BMW noch keine Zulassung.

Mehr als 1000 BMW Made in China sind seit einem Monat in der Volksrepublik verkauft worden – doch keines der Autos hat bislang ein Nummernschild. Wegen einer Panne mit den Daten in den nötigen Papieren verweigern die Verkehrsbehörden die Zulassung der lokal gefertigten BMW 325i, mit denen der Münchner Autobauer seinen Markteintritt in China gestartet hat. "Es sind ganz kleine Fehler, aber relativ wichtig", bestätigte ein BMW-Sprecher in Peking chinesische Medienberichte. Das Problem sei aber gelöst.

In den Papieren für die technische Prüfung war demnach versehentlich das Gewicht des BMW 318 für den 325er genannt worden. Auch sei die Reifenbreite "nicht ganz richtig" angegeben. Zusätzlich sei die interne BMW-Seriennummer außen auf das Gehäuse gestanzt worden, obwohl dort die lokale Motorennummer stehen müsse, die statt dessen innen sei. "Die Fehler wurden erst sehr spät bemerkt." Korrekturen seien inzwischen angenommen worden, so dass zumindest in Peking in den nächsten Tagen die Zulassung wieder beginnen könne.

"Die Kunden haben Verständnis", meinte der Sprecher, was in Peking ein Manager des BMW-Autohauses Yandebao bestätigte, das etwa 100 BMW verkauft hat: "Kleine Probleme sind normal." Über Entschädigungen der Kunden je nach Einzelfall wird nachgedacht. Auch assistieren die Autohäuser jetzt bei den Zulassungen. Der lokale BMW 325i kostet in China 473.850 Yuan (rund 48.000 Euro) und ist damit 200.000 Yuan (20.300 Euro) billiger als das Importmodell. "Die Nachfrage ist riesig", so der BMW-Sprecher.

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