Hochbeiniger Luxusliner

Bentley SUV Falcon (2016): Erlkönig

— 12.06.2014

Hochbeiniger Luxusliner

Ein Erlkönig des Nobel-SUVs Bentley Falcon absolvierte gerade Bremsentests – da gelang autobild.de ein Blick in den ungetarnten Innenraum!

Die britische VW-Tochter Bentley arbeitet an der Realisierung des Falcon. 2016 soll das Nobel-SUV auf den Markt kommen. Nachdem Bentley bereits ein erstes offizielles Bild gezeigt hat, sehen wir hier die ersten Aufnahmen eines seriennahen Erlkönigs. Der getarnte Prototyp wurde bei Bremsentests in den Alpen erwischt, macht mit gut sichtbarer Werbung auf den Türen aber keinen Hehl daraus, um welches Fahrzeug es sich hier handelt. Im Vergleich zur Genf-Studie EXP 9 F wurde insbesondere die Frontpartie umgestaltet. Statt großer runder Einzelscheinwerfer wie beim Mulsanne erhält das Serienmodell leicht elliptische Doppelscheinwerfer – analog zum Schwestermodell Continental GT. Daneben schmückt der typische Marken-Grill in Gitterstruktur die Front. Die vorderen Kotflügel mit ihren bizarr ausgestellten "Spitzohren" scheinen Verwirrungstaktik zu sein – oder sind zumindest stark übertrieben.
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Der Erlkönig verrät trotz seiner Tarnung viele Details

Die Seitenlinie zeigt, dass das SUV der Studie EXP 9 F im wesentlichen treu geblieben ist.

Die Seitenlinie erinnert mit der schräg stehenden D-Säule wieder an die Studie EXP 9 F. Auf den Türflanken sind Außenspiegel montiert, die ganz banal mit integrierten Blinkern ausgerüstet sind. Die noch stark getarnte C-Säule verbirgt unter der Folie ein drittes Seitenfenster, das zum Heck hin mit einem Schwung ausfallen wird. Die Felgen halten nur zu Testzwecken her, als Serienräder deutet Bentley in einem Werbevideo (siehe unten) hochglanzpolierte und geschwungene Fünftsternfelgen an, die zudem etwas größer ausfallen dürften. Das Heck wird beim Erlkönig von den verzerrten Leuchten dominiert. Die echten Heckleuchten sind jedoch viel kleiner und imitieren mit ihrer Leuchtengrafik die ovale Form der beiden Auspuffendrohre. Die zweiteilige Heckklappe der Studie wird nicht in die Serie übernommen, schließlich fordert die zukünftige Kundschaft einen gewissen Praxisnutzen – auch bei einem Bentley-SUV. Neben dem W12-Biturbo sollen ein ebenfalls doppelt geladener V8 und eine Plug-in-Hybrid-Version angeboten werden.

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Der Blick ins Cockpit verrät nicht nur einen zentralen Bildschirm als Tachoeinheit. Oberhalb des Armaturenbretts thront ein Projektor für ein Head-up-Display. Ein weiteres großes Display ist in der Mittelkonsole installiert. Darüber befinden sich zwei runde Lüftungsdüsen, in ihrer Mitte eine analoge Uhr. Sehr ungewöhnlich geformt scheint das Cockpit im Bereich vor dem Beifahrer, wo das Handschuhfach scheinbar von einer geschwungenen Armaturentafel umrahmt ist. Jedoch ist es nicht überraschend, dass Bentley die eine oder andere extravagante Lösung für den Innenraum parat hat. Schließlich soll das SUV laut Marken-Chef Wolfgang Schreiber "ein komplett neues Segment im SUV-Markt" eröffnen. Doch dieses Luxus-SUV-Segment wird der Falcon nicht lange allein beackern, zumal Konzernschwester Lamborghini und Rivale Rolls-Royce bereits eigene Geländewagen entwickeln. Gut 10.000 Autos lieferte Bentley 2013 aus, mindestens 3000 Falcon sollen ab 2016 dazukommen. Zum Stückpreis von etwa 200.000 Euro – in der Basisversion wohlgemerkt.

Bentley SUV Falcon (2016): Erlkönig

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