Benzinpreis-App kommt 2013
— 09.11.2012Transparenter tanken
Der Bundestag hat die Einführung einer Meldestelle für Benzinpreise beschlossen. Die Tankstellentarife sollen im Netz oder per App abrufbar sein. Allerdings wurde die Regelung auf Betreiben der Industrie entschärft.
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Die Spritpreise sollen in Echtzeit ins Internet gestellt werden und dem Autofahrer über Smartphone-Apps oder Navigationsgeräte die Suche nach der günstigsten Tankstelle in seiner Umgebung erleichtern. Die Bundesregierung hofft nun, dass der Bundesrat dem Gesetz bereits am 23. November zustimmt, sodass die Neuregelung noch in diesem Jahr in Kraft treten kann. Die konkrete Umsetzung muss allerdings noch in einer Rechtsverordnung geregelt werden. Das Bundeskabinett hatte die Einrichtung der Meldestelle im Mai beschlossen, nachdem die Benzinpreise wochenlang Rekordhöhen erreicht hatten. Die Mineralöl-Branche warnte daraufhin vor einem "bürokratischen Monster".
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Der ADAC begrüßte die Entscheidung dagegen am Donnerstag: "Gut informierte und preisbewusste Verbraucher sind ein wichtiger Faktor für einen besseren Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt", sagte ADAC-Präsident Peter Meyer. Ob die Meldestelle allerdings tatsächlich Einfluss auf die Benzin- und Dieselpreise hat, ist fraglich. Das Kartellamt hatte 2011 nach einer mehrjährigen Marktananalyse keine Beweise für wettbewerbswidriges Verhalten und illegale Preisabsprachen der Ölkonzerne gefunden.
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Das effizienteste Mittel gegen Benzinpreiserhöhungen und Verkehrskollaps ist das Bilden von Fahrgemeinschaften. Ich habe mich bei wir-pendeln-zusammen angemeldet,habe sein 4 Monaten eine Mitfahrerin und spare so über 150.-€ im Monat. Weniger Nachfrage reguliert den Markt von selber. Mitmachen und weitersagen, das hilft wirklich!!