Benzinpreis-Kartell — 23.05.2011
Fünf diktieren die Preise
Fünf große Mineralölkonzerne beherrschen den deutschen Markt – und bestimmen die Preise. Die Konsequenz dieses Oligopols sind hohe Kraftstoffpreise für die Verbraucher.
Benzinpreise aktuell: Das kostet eine Tankfüllung!
Dabei geht es nicht um die Methode der Preisgestaltung. "Wir haben uns nie mit dem Verdacht auf etwaige Preisabsprachen befasst, das ist eine andere Baustelle", sagte Weidner. "Es geht um die Marktstrukturen, und da muss man schauen, was man machen kann und ob man was machen kann." Für die Studie untersuchten Experten die Preisbewegungen von jeweils 100 Tankstellen in Hamburg, Köln, Leipzig und München von Januar 2007 bis Juni 2010. Der Abschlussbericht soll an diesem Donnerstag (26. Mai 2011) offiziell vorgestellt werden. Nach Erkenntnissen der Behörde unterhielten alle großen Mineralölkonzerne ein Beobachtungs- und Meldesystem der Konkurrenz, berichteten die Blätter. Geheimabsprachen im Hinterzimmer würden so überflüssig. "Preise absprechen ist verboten, Preise abgucken nicht", zitierte "BILD am Sonntag" einen Manager der Mineralölwirtschaft.Alle Infos und neuen Entwicklungen zum Thema E10
Ein übliches Muster ist den Berichten zufolge, dass die Marktführer mit Preiserhöhungen vorpreschen, oft an Wochenenden, vor den Ferien oder vor Ostern. Andere ziehen nach, wenige Stunden später bröckelten die Preise aber wieder ab, weil vor allem mittelständische Anbieter oder Supermarktstationen dagegenhielten. "Dass das Benzin bei großer Nachfrage teurer wird, ist für uns keine wahnsinnig neue Erkenntnis", sagte ein ADAC-Sprecher. "Aber die Einschätzung des Kartellamtes ist eine Aufforderung, den Mineralölkonzernen genau auf die Finger zu schauen." Erst Ende vergangenen Monats war der Benzinpreis in Deutschland auf ein Rekordhoch geklettert. Mit 1,62 Euro je Liter war Superbenzin im bundesweiten Durchschnitt am 29. April so teuer wie noch nie. Der Auto Club Europa (ACE) forderte den Staat zum Eingreifen auf. "Mächtige Konzerne unterlaufen im Gleichschritt den Wettbewerb und benachteiligen damit die Verbraucher. Das darf die Bundesregierung nicht länger hinnehmen", sagte der ACE-Vorsitzende Wolfgang Rose. Zahlreiche Politiker hätten angesichts der hohen Benzinpreise in den vergangenen Monaten "den Mund ziemlich voll genommen". Jetzt gehe es darum, dass die Regierung zugunsten der Autofahrer tatsächlich für mehr Wettbewerb an den Zapfsäulen sorge.Kommentar verfassen





































Kommentare zum Artikel (4)
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die merkel ,wird einen ,dr.....k tun um die benzinpreise zu senken ,,,,,,,ihre grösste einnahmequelle ,,,,sie fährt einen 350ps daimler ,braucht nix zu zahlen ,,,,es wird zeit das die mutti ,,,,,mal was auf die mütze kriegt ,,,,,,,,,die mutti ,ist wech ,,keiner will sie mehr und ihre grossfrauenträume ,,lösen sich in NIX,,,auf ,,,es wird zeit das wahlen kommen ,,,,,,,,,dann gute nacht mutti!!!!!!!!!!!!
so schlau war ich auch schon vorher. was ich aber nicht verstehe warum die Konzerne so agieren. Erhöht zB. Shell die Preise um mal die üblichen 3-9 Cent, warum ziehen die anderen nach.
In einer Marktwirtschaft sehe ich doch zu das ich eine günstigere Position wie mein "Konkurrent" einnehme, also bleibe ich doch bei meinen Preis und dürfte mich dann dumm und dämlich verkaufen während die Konkurrenz auf ihren Saft sitzen bleibt. In Folge müßten die also wieder senken.
Die Pendlerpauschale ist mittlerweile überfällig u. bei ARAL und SHEll tanke ich nie.
Da kann ich mich nur bei S. Brilmayer anschließen! Und finde, dass jeder dem es möglich ist mal zwei Wochen nicht bei Aral-Esso-Jet-BP-Shell-Total tanken sollte. Dann müssten DIE auch mal mit dem Preis runter!!
Die Ölmultis müssen zumindest Förderstationen entwickeln, bauen und betreiben, transportieren und raffinieren was große Investitionen erfordert - die Politiker greifen einfach ab (über 60% des Benzinpreises = Steuer!) und das überwiegend bei den Bürgern die jeden Tag zu Arbeit fahren und so u.a. über die Steuern die Dienstwagen samt Spritkosten und lebenslänglichen Diäten (nein, keine Rente) der Politiker bezahlen.
Wenn es auch nur ein wenig Fairness gäbe, würde zumindest die Kilometer-Pauschale angepasst.