Berlusconi will Fiat an den Kragen

Heißt der Stilo bald Ferrari?

Berlusconi will Fiat an den Kragen

— 04.12.2002

Heißt der Stilo bald "Ferrari Young"?

Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi schlägt vor, den Namen Fiat zu löschen und die Autos als Ferrari zu verkaufen.

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich mal wieder Gedanken gemacht, wie die Fiat-Autosparte gerettet werden könnte. Sein Vorschlag: Der Konzern solle die Marke Fiat komplett abschaffen und sich unter dem Namen Ferrari auf die Marken Alfa Romeo, Lancia, Maserati und Ferrari konzentrieren. "Die Designer von Ferrari könnten neue Modelle auf den Markt bringen", sagte der Ministerpräsident.

Seiner Ansicht nach müsse Italien das Prestige der weltweit bekannten Marke Ferrari besser ausnutzen. "Ferrari Young" ist Berlusconis Vorschlag für ein neues Fiat-Modell, das mit der Marke des Rennstalls von Maranello auf den Markt gebracht werden sollte. "Wenn ich frei wäre, würde ich selber die Führung des Fiat-Konzerns übernehmen", so Berlusconi.

Außerdem ist Berlusconi davon überzeugt, dass Ferrari-Boss Luca di Montezemolo die krisengeschüttelte Autogruppe Fiat von der Pleite retten könnte. Bei der Sanierung von Ferrari und Maserati habe der Chef von Formel-1-Weltmeister Michaerl Schumacher große Fähigkeiten bewiesen, die auch in den Dienst von Fiat gestellt werden könnten, betonte Berlusconi in Rom.

Montezemolo hatte in den vergangenen Tagen dementiert, die Führung von Fiat übernehmen zu wollen, sich jedoch an einer Erweiterung seines Imperiums auf die Marke Alfa Romeo interessiert gezeigt. "Ich glaube, dass die Marke großes Potenzial hat. Mit Ferrari und Maserati könnte man einen Koloss in der Sportwagenproduktion aufbauen. Ich liebe Herausforderungen, und für einen Neubeginn einer historischen Marke wie Alfa Romeo würde ich gern arbeiten", sagte Montezemolo.

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