Billigauto Tata Nano
— 18.01.2008
Fiat als Geburtshelfer?
Auf der Auto Expo in Neu Delhi wurde der Tata Nano mit viel Bohei der Öffentlichkeit präsentiert. Jetzt verdichten sich die Anzeichen, dass der Hersteller das Billigauto auch in Europa zum Kauf anbieten will – zusammen mit Fiat.
Indiens größter Autohersteller
Tata bringt sein jüngst in Neu Delhi vorgestelltes
Billigauto Nano möglicherweise mit Hilfe von
Kooperationspartner Fiat auf den europäischen Markt. Firmenboss Ratan N. Tata bestätigte in einem Interview mit dem italienischen Magazin "Automobilismo" Überlegungen seines Konzerns, das billigste Auto der Welt (Basisversion umgerechnet rund 1700 Euro) auf dem Alten Kontinent einzuführen. Zur Möglichkeit, die bisherige Zusammenarbeit mit
Fiat auf den vielbeachteten
Winzling auszubauen, sagte der 70-Jährige, er werde dazu das Gespräch mit Fiat-Chef
Sergio Marchionne suchen. Wie eine Hilfe von Seiten der Italiener genau aussehen könnte, wurde nicht erläutert.
Aus Turin wurde die Meldung bislang nicht kommentiert. In der Vergangenheit hatte Fiat den Indern bereits technische Unterstützung versprochen, sollte der
Kauf der Marken Jaguar und Land Rover zu einem Abschluss kommen.