Honda Civic Hybrid 1.3 gegen Toyota Prius HSD

Billiger Sprit in den USA

— 08.01.2009

Hybrid aus der Mode

So richtig ernst scheint es den Amerikanern mit dem Spritsparen nicht zu sein. Kaum sind die Kraftstoffpreise in den USA wieder gesunken, lahmt der Absatz mit umweltfreundlichen Hybridautos.

Die niedrigen Kraftstoffpreise nehmen den Amerikanern die Lust am Spritsparen. Im November 2208 wurden nur 16.571 Hybridfahrzeuge verkauft – das niedrigste Monatsergebnis seit 2005 und rund die Hälfte weniger als im November 2007. Der hohe Mehrpreis von 3000 bis 5000 US-Dollar rentiert sich derzeit kaum noch. Binnen weniger Monate haben sich in den USA die Sprítpreise für die Gallone von vier auf zwei Dollar halbiert. Allein der Honda Civic Hybrid verlor in einem Jahr um 68, der Toyota Prius um 48 Prozent. Vor wenigen Monaten gab es noch lange Wartelisten für Hybridautos in den USA, teilweise wurden für Gebrauchtwagen weit höhrere Preise bezahlt als in den Listen ausgewiesen.

Die mangelnde Kauflust der Amerikaner wirkt sich auch unmittelbar auf die Produktion aus: So hat Gereral Motors den Weiterbau der Fabrik, in der das Hybridfahrzeug Chevrolet Volt gebaut werden sollte, vorerst auf Eis gelegt. Toyota kündigte Mitte Dezember 2008 an, den Bau eines neuen Werkes im US-Bundesstaat Mississippi zu stoppen, in dem der Prius ab 2010 erstmals außerhalb Japans produziert werden sollte.

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