BKA enthüllt — 06.03.2008

Islamisten in Gebrauchtwagen-Szene

Im deutschen Gebrauchtwagenhandel werden offenbar jährlich mehrere Millionen Euro für den "heiligen Krieg" islamischer Terroristen gewaschen. Zu dieser Erkenntnis kommt das Bundeskriminalamt.

Die Gebrauchtwagen-Szene gerät ins Blickfeld der Terroristenjäger: Nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes (BKA) nutzen Islamisten den Kfz-Handel, um Geld für den Dschihad ("Heiliger Krieg") zu waschen. Ein hochrangiger Fahnder zu AUTO BILD: "Wir beobachten zunehmend, dass Islamisten systematisch den Gebrauchtwagenhandel unterwandern. Ein Großteil des Geschäfts mit Gebrauchtwagen ist fest in der Hand arabischer Händler." Mit "Spendengeldern" islamistischer Vereine angekaufte Luxuslimousinen werden in den arabischen Raum, überwiegend nach Saudi-Arabien, verschifft und dort mit Gewinn verkauft. Von dort wird das Geld auf Koran-Schulen verteilt, wo es versickert, ohne Spuren im internationalen Finanzsystem zu hinterlassen. Nach BKA-Erkenntnissen werden auf diese Weise jährlich Millionen für den "heiligen Krieg" gewaschen.

Georgische Autoaufkäufer ausgeraubt und ermordet

In dieses Umfeld scheinen auch die Spuren eines spektakulären Kriminalfalles im Südwesten der Republik zu führen. Drei Autoaufkäufer aus Georgien wurden in der Nähe von Heppenheim von fünf muslimischen Gebrauchtwagen-Händlern ausgeraubt und ermordet – angeblich, weil sie als orthodoxe Christen Halskettchen mit einem Kreuz trugen.

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