BMW 1er/Alfa Giulietta/Audi A3/VW Golf: Vergleich — 03.08.2011
Einser gegen alle
Nicht nur seinen Hängebauch hat er wegtrainiert, auch technisch wirkt der 1er nun eine ganze Ecke fitter. Wie fit, das zeigt der erste Vergleich des Topdiesels mit Alfa Giulietta, Audi A3 Sportback und VW Golf.
Überblick: Alle News und Tests zum BMW 1er

Video: BMW 1er (2011)
Neuer kleiner Bayer
Überblick: Alle News und Tests zum Audi A3 Sportback
Gegen Aufpreis stehen zudem zwei Alternativen zur Wahl: die gewohnt knackige M- Lösung und das Adaptivfahrwerk, das sich mittels Kippschalter entweder etwas nachweichen lässt oder typische BMW-Charakteristika wie die ausgewogene Achslastbalance und das spontane Einlenken mit einer strafferen Dämpferkennlinie unterstützt. Positiv dabei: Die einzelnen Fahrwerksvarianten lassen sich vollvariabel mit den Ausstattungslinien kombinieren. Ein Urban-1er lässt sich also genauso mit M-Fahrwerk verknüpfen wie andersherum eine M-Version mit den softeren Standard- oder Adaptivalternativen. Einigermaßen mithalten kann beim Komfort – Überraschung – nur der betagte A3 Sportback.Im Gegensatz zum Alfa, der recht unbeholfen über Kanten poltert, und dem Golf, den der 170-PS-TDI stets mit der Sportausführung GTD verheiratet, gibt sich der Audi alle Mühe, Asphaltfalten einigermaßen aus der Wahrnehmung zu bügeln. Dass ihm zu seinem bayerischen Dauerrivalen dennoch dieses Quäntchen fehlt, wird er verschmerzen können, zumal sich die Karrieren der beiden nur um wenige Wochen überschneiden. Zum alten Eisen abstempeln lässt sich der A3 dennoch nicht: Qualitäts- und Materialanmutung setzen noch immer Maßstäbe, die Raumausnutzung der verlängerten Sportback-Karosserie ist, abgesehen von den seltsam hoch montierten Sitzen, tadellos, die Lenkung agiert unaufgeregt, und in Gestalt des 170 PS starken Common-Rail-TDI lugt einer der besten Dieselmotoren durch den Single-Frame, den man in der Kompaktklasse derzeit kriegen kann.
Doch obwohl er vorbildlich start-stoppt, sensibel anspricht, ansatzlos auf die Drehzahlleiter hechtet und kraftvoll von Sprosse zu Sprosse klimmt – der neue Zweiliter des BMW ist ihm sowohl längsdynamisch als auch beim Verbrauch stets einen Tick voraus. Weitere Details zum Vergleich des BMW 1er gegen Audi A3, Alfa Giulietta und VW Golf gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Vergleich mit allen technischen Daten und Tabellen lesen Sie in AUTO TESTS 8/2011 .
Kommentar verfassen










































Kommentare zum Artikel (162)
Erstellt
Inhalt
Funktion
@ infos für den VW fan im forum ! Eure Probleme möchte ich haben :-) Frage ist doch wohl eher, wo die ganzen Autos denn dann noch fahren sollen wenn Toyota bis 2020 10 Millionen jährlich baut :-)
Der alte 1er war nicht nur optisch für mich der reinste Flopp. Schön zu sehen, dass BMW aus Fehlern lernt. Daumen hoch
.I.
ein mini ist zu klein für heckantrieb, und deshalb holzklasse
mit solchen Modellen wie dem grandiosen neuen 1er, dem Massstab seiner Klasse, zieht BMW der (selbsternannten) Konkurrenz weiter davon:
lt. Printausgabe ams Juli 2011, S.15, erwarten Analysten im Jahre 2020 die Produktion von ca 2,3 Mio BMW, und von ca 1,5 Mio Audi (BMW produziert dann 50% mehr Autos als "Audi" :-D))
Witziges am Rande: der vw a3 wird nun auch auf über 70% Händlerzulassungen kommen, damit er in den Zulassungsstatistiken wahrgenommem werden kann, wie 2011 schon der sog. "mini-schreck" a1 ([finanzen.net:] a1 im 1. Quartal 2011: 71% Händlerzulassungen .... :-D)