BMW 318i von Markus Kinlinger

BMW 318i von Markus Kinlinger

— 06.01.2006

Marschmusik

Keine leichte Entscheidung: M-ach ich's oder M-ach ich's nicht? Markus wagte den Schritt und baute seinen 318i optisch zum M3 um.

Operation M3-Optik

Ob Markus auf Marschmusik steht, wissen wir nicht. Auf M3-Optik fhrt er allerdings ab, und so rstete er seinen 318i entsprechend um. Eine stinknormale M3-Silhouette sollte es allerdings nicht sein. Daher griff der Bayer tief ins Tuningtpfchen und fischte sich eine Delikatesse nach der anderen heraus.

Am deutlichsten fallen einem beim Betrachten der harmonischen Karosserie-Linien die seltenen CMC-Felgen ins Auge. Sie hren auf den Namen C1 und bestechen durch ihr auergewhnliches Design. Ein M3 hat fr die Unterbringung seiner Rundlinge schon von Haus aus sehr dicke Backen. Demzufolge mute der Thierhauptener an seinem 318i die Kotflgel nur noch etwas weiten.

Vorn wuchsen sie pro Seite 2,0 Zentimeter und hinten 3,5 cm nach auen. Spielend leicht passen die extrem breiten 18-Zller nun in die Radhuser. An der Vorderachse sind sie 10,5 Zoll und hinten satte 11,5 Zoll breit. Sie rollen auf Dunlop SP 9000, die an der Hinterachse stattliche 265 Millimeter in der Breite messen.

Eine schillernde Figur

Deutlich stmmiger sah der BMW nun schon aus, allerdings hie das Vorhaben "M3-Optik". Und dazu gehren auch Stostangen und Schweller. Der vordere Rammschutz stammt vom M-Sportpaket, der hintere vom Original-M3. Passend dazu kam der vierrohrige Auspuff des starken Bruders zum Einsatz. Um das Ganze perfekt abzurunden, wurden an den Kotflgeln vorn M3-Kiemen eingeschweit, auf dem Kofferraumdeckel und der Heckscheibe jeweils ein Spoiler montiert und die Spiegel gegen AC-Schnitzer-Zubehr getauscht. Heckklappe und Motorhaube kommen nun emblemlos daher.

Die Front liftete Markus, um sie aggressiver aussehen zu lassen. Dazu schweite er Blech an die Haube, die dem BMW den obligatorischen bsen Blick verleihen. Dahinter blinzeln nach dem Facelift Xenon-Scheinwerfer hervor und machen dem Vordermann auf der Autobahn unmiverstndlich klar, da er das Feld zu rumen hat. Die BMW-typischen Nieren wurden aus der Haube ebenfalls entfernt und mit Hilfe von Blechen neu geschaffen. Durch den Einbau eines FK-Gewindefahrwerks drckte Markus den Bayern tiefer an den Asphalt.

Den perfekten Abschlu erhlt die Karosserie durch ihre Lackierung. Zusammen mit den Felgen sticht sie sofort ins Auge. Markus entschied sich fr eine Bicolor-Lackierung. Unten wurde der Bayer mit dem blauen Lack des Audi RS2 besprht. Die obere Farbe sollte Schwarz sein. Dafr kam nur Kosmosschwarz von BMW in Frage. Mit einer zustzlichen Prise "Crystal-Rainbow-Klarlack" sieht das Ganze noch viel effektvoller aus, denn die vielen bunten Metallic-Splitter lassen den BMW in der Sonne in allen mglichen Farben schillern. Abgegrenzt wird das Farbenspiel von einem silbernen Tribal, das sich um das ganze Auto schlngelt.

Die Facts zu Markus' 3er

Im Innenraum zog derweil auch mehr Farbe ein. Die serienmigen Sitze wurden gegen eine beige Lederausstattung getauscht, die deutlich besser zum edlen Outfit des 3er pat. Im Kofferraum tobte sich der Lkw-Fahrer dann noch einmal richtig aus. Nach dem Motto "MDF-Platten und Leder hat doch jeder" fertigte Markus sich seinen HiFi-Ausbau aus Kohlefaser. Doppelter Boden, Seitenfcher, einfach alles besteht aus dem edel wirkenden Material. Nur die zwei verchromten 25er-Audiobahn-Woofer ruhen auf einer mit Leder berzogenen Platte. Den doppelten Boden zieren zustzlich zwei eingefrste Tribals.

DVDs schauen die Fondinsassen auf einem am Dachhimmel hngenden Bildschirm. Die passende Marschmusik beim Sturm auf deutsche Autobahnen aber knnte aus dem Alpine-Radio kommen.

Autor: Sebastian Schulz

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