BMW Zukunft: Neuheiten bis 2022

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BMW 3er G20 (2018): Vorschau

— 22.02.2015

Neuer 3er mit 7er-Genen

Bei BMW arbeiten die Ingenieure gerade an einem ihrer wichtigsten Autos – dem 3er. Die Mittelklasse-Limousine kommt 2018. AUTO BILD weiß, wie sie aussehen wird.

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Neue Mittelklasse bis 2017

Preisfrage: Welches ist das beliebteste Auto Deutschlands? Der Golf? Ja, was die Zulassungszahlen angeht. Aber wir sprechen hier von langjähriger Liebe. Und da ist der 3er von BMW ganz vorn. In den Gebrauchtwagenbörsen suchen die meisten nach genau diesem Auto. Damit das auch in Zukunft so bleibt, arbeiten die BMW-Ingenieure mit Hochdruck an der neuen Generation, die 2018 auf den Markt kommt.  AUTO BILD weiß jetzt schon, wie der Nachfolger aussehen wird.

Neue Architektur für den G20

Die Mittelklasse in Deutschland: Markanteile 2014.

Der 3er ist das Brot-und-Butter-Auto von BMW. Kein Modell verkauft sich besser, keines glänzt mit mehr Vielfalt in Bezug auf Karosserievarianten und Technik. Aber der Bestseller hat Schwächen. Die soll die Projektnummer G20 vergessen machen, die sich in der letzten Entwicklungsphase befindet und Mitte 2018 kommt. Die Konkurrenz hat vorgelegt, BMW muss nachziehen. In Form von schärferen Kanten, mutigeren Radien, engeren Fugen, klarerer Differenzierung der Ausstattungslinien. Das konservative Verhältnis zwischen Fensterfläche und Wagenkörper soll mehr Spannung erhalten. Die neue Architektur, die jetzt mit dem 7er einsetzt, bietet außerdem genug Spielraum für längere Radstände und einen kürzeren vorderen Überhang.

Dreizylinder und skalierbarer Plug-in-Hybrid

Ab 2018 arbeiten auch im BMW 3er Dreizylinder-Motoren.

BMW muss bei der Effizienz alle Register ziehen, denn jedes Gramm CO2 zählt, und der G20 soll zumindest als Dreizylinder-Diesel die 100-Gramm-Marke unterschreiten. Im 316i schnurrt der 136 PS starke 1,5-Liter aus 218i und Mini, im 316d nagelt der dann 122 PS starke Dreizylinder aus dem Mini Cooper D. Aus dem gleichen Systembaukasten stammen die Zweiliter-Vierzylinder und die neuen Dreiliter-Sechszylinder, die als Diesel und Benziner gegenüber dem Vorgänger rund 30 PS zulegen. Der Vierzylinder im 328i bringt es künftig auf 260 statt auf 248 PS, der Sechszylinder im 340i mobilisiert 365 PS. Auch 330d und 340d halten dem leistungsgesteigerten großen Reihenmotor die Treue. Gleiches gilt für M3 und M4, wo zwei zusätzliche E-Lader und eine kühlende Wassereinspritzung die Latte auf knapp 500 PS legen.

Ebenso nimmt die Elektrifizierung der Antriebe zu: So soll der neue 3er als Plug-in-Hybrid mit Vierzylinder-Benziner, aber deutlich mehr E-Power als im aktuellen 330e, sowie als eDrive Sport mit etwa 90 Kilowattstunden-Akku an den Start gehen – um mit dem geplanten Tesla Model III zu konkurrieren.

Alle neuen BMW bis 2022

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Die Assistenzsysteme werden vom 7er übernommen und nach Verfügbarkeit ergänzt. Der neue 3er kann selbstständig einparken, die Spur halten oder wechseln, bei Gefahr abbremsen, unter bestimmten Bedingungen überholen, teilautonom fahren und den Fahrer im Stop-and-go-Verkehr bis Tempo 60 entlasten. Trotz der vertrauten Cockpit-Gestaltung bleibt gerade hier kaum ein Chip auf dem anderen. Die Instrumente sind künftig weitgehend frei programmierbar, das Head-up-Display vermittelt eine Reihe von Zusatzinformationen, der große Zentralbildschirm kann entweder über den Controller mit berührungsempfindlicher Oberfläche oder direkt per Zeigefinger-Touch aktiviert werden. Noch mehr Hightech bietet die optionale Gestensteuerung.

Touring, GT und Co. folgen

Die Deutschen lieben den Touring (G21), doch am Weltmarkt dominiert die Limousine (G20). Für China wird es den Viertürer auch wieder in einer Langversion (G28) geben. Der lange Radstand dient als Basis für den nächsten 3er GT (G24) und für das 4er Gran Coupé (G26). Erst 2020 werden der Nachfolger des 4er Coupés und das neue Cabrio die Palette komplettieren. Puristen dürfen darauf hoffen, dass BMW das Klapptop-Cabrio durch eine klassische Version mit Stoffkapuze ersetzen wird. Gleiches ist übrigens für die Neuauflage des Z4 geplant.

Ingenieure kommen ins Schwärmen

Trotz des Verzichts auf Carbon im Karosserierohbau soll das Gewicht um knapp 100 Kilogramm sinken. Bringt nicht nur was für den Verbrauch, sondern auch für das Handling. Die Ingenieure schwärmen schon heute von den agilen Fahreigenschaften des neuen 3er – und die neue Sportlichkeit soll nicht mal zu Lasten des Komforts gehen. Das liegt aber auch an neuer Fahrwerkstechnik, BMW will eine Hinterachslenkung, aktive Stabis und eine neue Bremsengeneration spendieren.

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