BMW 5er Hybrid und X6 Performance in Genf 2010 — 26.02.2010

Hybrid-Vorschau und X6-Schminke

BMW bringt in Genf den 5er mit Hybridantrieb. Kurze Strecken schafft die Limousine rein elektrisch. Daneben feiert der X6 mit Performance-Paket seine Premiere am Lac Leman.

BMW schlägt auf dem Genfer Automobilsalon 2010 einen breiten Spannungsbogen. Auf der einen Seite steht der Hybrid-5er – der auf der Messe allerdings ausdrücklich noch als Studie deklariert ist. Angetrieben wird der 5er ActiveHybrid vom 3,0-Liter-Sechszylinder-Twinturbo-Benziner mit 306 PS in Kombination mit einem 55 PS starken Elektromotor. Der E-Motor mit rund 200 Newtonmetern Drehmoment unterstützt den Benziner beim Beschleunigen und gewinnt beim Bremsen als Generator Energie zurück. Dazu kommen Achtstufenautomatik, Start-Stopp-Funktion und die im Heck liegende Lithium-Ionen-Batterie. Der 5er ist – anders als der 7er Hybrid – als Vollhybrid ausgelegt, kann also kurze Strecken auch rein elektrisch fahren, maximal etwa mit Tempo 60. Mit der Serienversion rechnen wir jedoch nicht vor Ende 2011.

Auf einen Blick: Die Highlights auf dem Genfer Salon

Fette Räder und bis zu 448 PS: Der BMX X6 Performance schöpft aus dem Vollen.

Fette Räder und bis zu 448 PS: Der BMX X6 Performance schöpft aus dem Vollen.

Auf der anderen Seite ein kraftstrotzender Brocken wie der X6, der mit neuen Motoren (30d mit 245 PS, 40d mit 306 PS, 35i mit 306 PS) und im Performance- Zubehör-Paket vorfährt. Das optische Tuning beinhaltet neben neuen Front- und Heckschürzen auch in Wagenfarbe lackierte Seitenschweller sowie einen Dachspoiler. Unter der Haube sorgt BMW mit dem Performance Leistungs-Kit auf Wunsch für mehr Druck an der Kette. Der V8 des X6 xDrive50i bringt es nach der Kraftkur auf 449 PS und 650 Newtonmeter (Serie: 408 PS und 600 Newtonmeter), der BMW X6 xDrive35i bekommt 20 Zusatz-PS. Damit wächst die Leistung auf 326 PS, das maximale Drehmoment steigt um 50 auf 450 Newtonmeter. So gerüstet sollen beide Modelle den Standardsprint auf Tempo 100 um 0,2 Sekunden schneller bewältigen als die Serie (X6 xDrive50i: 5,2 Sekunden; X6 xDrive35i: 6,5 Sekunden). Die Preise für das Performance-Kit sowie für das Aerodynamik-Paket stehen noch nicht fest.

Social Media

Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google übertragen und unter Umständen gespeichert.

Artikel bewerten

Bewerte diesen Artikel

Fremde Bewertungen

Mehr zum Thema

3,0 Sterne, 9 Bewertungen

BMW 5er/Infiniti M: Hybrid-Test

Kraftprotze mit Ökosiegel

Sie strotzen vor Kraft, vermitteln aber dennoch ein grünes Gewissen: BMW 5er Hybrid und Infiniti M35h, zwei neue Powerlimousinen mit Hybridantrieb.

5er Hybrid/Infiniti M35h
0,0 Sterne, 0 Bewertungen

Oberklasse der 70er

Kampf der Chefwagen

Mit der Barock-S-Klasse W 116 setzte Mercedes einen Meilenstein. Das Extrabreit-Modell galt ab 1972 als bestes Auto der Welt – doch es bekam gegen Ende des Jahrzehnts immer mehr Konkurrenz. Wie gut halten Audi 200, BMW 7er, Opel Senator und Volvo 264 heute mit?

70er-Limos im Vergleich
0,0 Sterne, 0 Bewertungen

BMW 728i im Klassik-Test

Der Dynamiker

Mit dem 7er hatte BMW endlich zu Mercedes aufgeschlossen. Seine Talente? Fahrspaß und Komfort. Die schnörkellose Karosserie wies den Weg in die Zukunft, Platzangebot, Sitz- und Bedienkomfort taugten zum neuen Maßstab.

BMW 728i im Klassik-Test

Kommentare zum Artikel (15)

Erstellt

Inhalt

Funktion

Guenter
06.03.2010, 10:30Uhr

aus welchem Jahrhundert stammen diese Autos?

Tom
02.03.2010, 18:05Uhr

BMW hat m.E. Recht, wenn sie die Weiterentwicklung sparsamer Diesel-Motoren forcieren, statt ausschliesslich auf Hybrid zu setzen. Ich glaube für Langstrecken werden sich moderne Diesel-Triebwerke (mit oder ohne Hybrid) durchsetzen, im Nahbereichs- und Stadtverkehr reine Elektrofahrzeuge. Mein Chef hat gerade seine neue S-Klasse bekommen - ohne Hybrid. "ich fahre doch nicht diese schweren Batterien spazieren". Was soll man da sagen? Hat er ja nicht ganz unrecht oder?

mattzer
02.03.2010, 00:31Uhr

Zielgruppe ist erst mal zweitrangig. In erster Linie ist das für Länder wie die USA, die noch nicht kapiert haben, dass Diesel auch eine tolle Alternative ist. Fakt ist: Daimler und BMW haben die Fahrzeuge in Serie, der VW-Konzern nicht (kündigt aber eins nachm anderen an; wann sollte gleich wieder der Cayenne Hybrid kommen? 2007?).

@gmatho: Brennstoffzelle wird es auf absehbare Zeit NICHT in einen Serien-Pkw schaffen. Grund: um ganze Größenordnungen zu teuer. Autos wie der Clarity sind extrem subventioniert.

Kelvin
01.03.2010, 08:19Uhr

@ tider: 7er und X6 zu viel Power und zu teuer? Dann lies den Artikel... 5er Active Hybrid wird in Genf vorgestellt!

gmatho
01.03.2010, 05:43Uhr

Das einzige BMW "Wasserstoff-Fahrzeug" war ein 12-Zylinder Verbrennungsmotor der mit Wasserstoff ca. 80 Km erreichte, danach wurde mit Benzin weitergefahren. Brennstoff-Zelle - ne - das sind die Daimler Leute.

Honda bietet mit dem Clarity die erste Brennstoff-Zellen getriebene vier-sitzige Limosine an und das zur Zeit nur in Californien und nur im Leasing. Reichweite etwa 400 Km.

Seite 1 2 3

Kommentar verfassen

Hinweis: Die mit einem Sternchen* versehenden Felder sind Pflichtfelder
Anzeige

Versicherungsvergleich

Vergleichen Sie kostenlos über 180 kfz-Tarife und sparen Sie bis zu 500 Euro!

Neuwagen

Porsche 911

Neuwagen deutlich
unter Listenpreis

Porsche 911 Neuwagen-Angebote

Gebrauchtwagen

BMW X6 Gebrauchtwagen-Angebote

BMW X6

Gebrauchtwagen-Angebote
Anzeige