Modellpflege BMW 6er

BMW 6er Modell 2008 BMW 6er Modell 2008

BMW 6er Modell 2008

— 27.06.2007

Gran Turismo Diesel

Mit gemachter Nase und neuen Motoren schickt BMW den 6er in die zweite Lebenshälfte. Vor allem der starke Diesel dürfte für Furore sorgen.

Am 6. Oktober 2007 rollt der überarbeitete 6er BMW zu den Händlern. Nach knapp vier Jahren Produktionszeit haben die Bayern ihrem Premium-Coupé eine wohlverdiente Frischzellenkur verpasst, die bis zum völlig neuen Modell 2011 die Verkaufszahlen sichern soll. Optisch hat sich beim 2008er Modell wenig getan. Die Front unterscheidet sich durch die modifizierte Schürze sowie neu gestaltete Blinker mit LED-Technik vom Vorgänger. Am Heck wanderte die dritte Bremsleuchte in die kleine Abrisskante, die Rückleuchten erstrahlen in neuem Design. Ähnlich dezent verlief die Innenraum-Modernisierung: Ein Gummiring am iDrive-Controller, neue Wahlmöglichkeiten bei den Interieurleisten und zusätzliche Material-Farbkombinationen stehen ab Herbst 2007 in der bayerischen Preisliste.

Völlig neu im 6er und ein Novum im Segment der 4,80-Meter-Coupés ist der aus dem 335d bekannte Dreiliter-Diesel mit Doppelturbo und 286 PS. Kombiniert wird der starke Selbstzünder (580 Newtonmeter) mit einer neu entwickelten Sechsgang-Automatik, die durch kurze Schaltzeiten, Paddels hinter dem Lenkrad und ein Sporttaste für noch schnellere Gangwechsel trumpfen soll. In 6,3 Sekunden (Cabrio: 6,6) schiebt der Sechszylinder den Bayern auf Tempo 100. Schluss ist bei elektronisch abgeregelten 250 km/h. Ebenfalls neu unter der 6er-Haube: der Dreiliter-Benziner aus dem BMW 330i. Befeuert vom "kleinen" Sechszylinder mit 272 PS, rennt das große Coupé in 6,2 Sekunden auf 100 (Cabrio: 6,7). Schluss auch hier: 250 km/h. Nicht neu, aber weiterhin die Topmotorisierung, ist der 4,8-Liter-V8 im 650i. Mit seinen 367 PS und den 480 Newtonmetern Drehmoment sorgt er für eine 100er-Sprintzeit von 5,4 Sekunden (Cabrio: 5,5). Vorbildlich: Die Verbräuche der Hightech-Motoren sanken beim V8 laut BMW um fünf Prozent, der Sechszylinder soll jetzt 15 Prozent weniger Kraftstoff benötigen.

Weniger Verbrauch, höherer Neupreis

Fortschritt hat seinen Preis. Entgegen dem gesunkenem Spritverbrauch hat das 2008er-Modell beim Preis zugelegt. Den Einstieg macht der 630i mit 66.800 Euro (Cabrio: 75.100); bislang gab es das kleinste Coupé für 65.100 Euro (Cabrio 73.300 Euro). Der 635d schlägt mit 72.500 Euro zu Buche, der 650i steht mit mindestens 79.400 Euro (zuvor 77.800 Euro ) in der Liste. Das Cabrio kostet mit Diesel-Power 80.800 Euro, mit V8-Maschine will die Open-Air-Variante mit wenigstens 87.700 Euro (zuvor 86.000 Euro) entlohnt werden.

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