BMW 7er (2015): Fahrerloses Einparken

BMW 7er (2015): Fahrerloses Einparken

— 24.04.2015

Ferngesteuert in die Parklücke

Im neuen BMW 7er wird Einparken zur Nebensache: der Münchner lässt sich fahrerlos in Parklücken rein- und raussteuern. Und das alles per Knopfdruck!

Video: BMW 7er (2015)

Der neue 7er - Ferngesteuertes Parken

Der neue BMW 7er mit der Modellbezeichnung G11 kommt mit Hightech-Fernsteuerung. Auf der IAA in Frankfurt (17. - 27. September 2015) wird er vorgestellt, AUTO BILD hat vorher schon ein paar Runden im Erlkönig gedreht. Doch die Fernbedienung im Schlüssel ist ein Extra-Gimmick, das so zum ersten Mal in einem Serienfahrzeug erhältlich sein wird. So funktioniert's: Der Fahrer parkt mit maximal 10 Grad seitlichem Winkel vor der Parklücke, steigt aus und aktiviert die Einpark-Fernbedienung auf dem speziellen Touchscreen des Schlüssels. Das kann einfach nur deshalb genutzt werden, weil es cool aussieht, Hauptanwendungspunkt sind allerdings enge Parklücken und Garagen, in denen das Aussteigen nach dem Einparken schwierig werden würde. Das Auto folgt auch nicht blind den Befehlen des Benutzers. Dieser gibt per Schlüssel-Drücker lediglich den Start- beziehungsweise Stopp-Befehl. Falls sich ein Hindernis im Sensorenfeld zeigt, bremst das mit niedriger Schrittgeschwindigkeit einparkende Fahrzeug automatisch ab. Wird der optionale Parkassistent dazugekauft, fünktioniert das Manöver auch bei parallelen Parklücken und mit größerem Winkel.

Mehr Infos zum autonomen Fahren und Einparken bei BMW gibt's in der CES-Galerie!

BMW auf der CES 2015



Video: Pilotiertes Parken

Einparken per Telefon

Auch die anderen deutschen Hersteller haben ähnliche Systeme in Vorbereitung. Anfang 2015 auf der CES gab es Parken per Smartwatch bei VW, schon ein Jahr vorher Einparken per Telefon bei Audi (siehe Video). Zuerst in der Serie kommt es nun bei BMW. Wer den neuen Siebener nun wie James Bond in "Der Morgen stirbt nie" per Fernbedienung steuern möchte, muss noch vertröstet werden. Erstens steht das Erscheinungsdatum noch nicht fest, zweitens ist als maximale Fahrstrecke im fahrerlosen Modus nur die eineinhalbfache Fahrzeuglänge vorgesehen. Mehr geht nur auf privatem Gelände, dort könnte der Wagen zum Beispiel auf Knopfdruck die Einfahrt hinunter bis vor das Haus rollen.

Autor: Jonathan Blum

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