BMW ActiveHybrid 5: Fahrbericht

— 28.01.2012

Schnell und schlau

Im neuen BMW ActiveHybrid 5 schieben 340 PS Systemleistung kräftig an, zudem hält er sich beim Durst angenehm zurück. Was der Hybrid-5er noch alles kann – AUTO BILD hat es getestet.
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Von Dirk Branke Hybrid? Klingt doch immer irgendwie nach Knauser und Verzicht. Aber nicht bei BMW. Nach dem 7er (449 PS) und dem X6 (407 PS) elektrifizieren die Bayern jetzt auch den 5er. Die Basis für den ActiveHybrid 5 stammt dabei vom 535i – mit aufgeladenem 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Benziner und 306 PS. Zum Hybridauto machen ihn ein zusätzlicher E-Motor mit 55 PS, Entschuldigung, 44 kW, Lithium-Ionen-Batterien, eine Achtgang-Automatik und natürlich jede Menge Elektronik. Insgesamt ergibt das eine Systemleistung von 340 PS bei einem Mehrgewicht von 145 Kilo gegenüber dem 535i. Und natürlich einen niedrigeren Verbrauch. BMW gibt 6,4 Liter an, beim 535i sind es 8,1 Liter mit Handschaltung und 7,6 Liter mit Automatik.
Sparsames Kraftpaket: Vorstellung BMW ActiveHybrid 5

Optisch ist das Hybrid-Triebwerk kaum vom konventionellen Reihensechser zu unterscheiden.
Der Hybrid–5er ist als Vollhybrid ausgelegt, er kann also rein elektrisch fahren, und auch sonst alles, was ein moderner Hybrid können sollte: Beim Beschleunigen unterstützt der E-Motor den Benziner ("Boost"), beim Bremsen wird er zum Generator, lädt die Batterien auf, auch das "Segeln" beherrscht der 5er. Dabei wird – bei laufender Fahrt und einem Tempo bis 160 km/h – der Benziner abgekoppelt, den Vortrieb übernimmt allein der kleine E-Motor. All das funktioniert reibungslos und mit manchmal schon beängstigender Präzision. Bremse treten, Starter-Knopf drücken und im Display taucht ein freundliches "Ready" auf. Also Automatik auf "D" und los.
Überblick: News und Tests zum BMW 5er

Schlauer Sparfuchs: Das Navi im Hybrid-5er steuert den Hybridantrieb je nach gewählter Strecke.
Leise, sehr leise setzt sich der 5er in Bewegung – rein elektrisch gleitet er, je nach Ladezustand der Batterie und Topographie bis zu vier Kilometer weit, mit maximal 60 km/h. Sind die Akkus leer – und das sind sie schnell – wird der Benziner angeworfen. Das geschieht nahezu unmerklich, man bemerkt es vor allem am plötzlich lebendigen Drehzahlmesser. Dann geht es, wenn man es möchte, gewaltig voran, schließlich ist der 5er ActiveHybrid in seinem Herzen ein 535i – mit Drehfreude, Temperament, Kraft und kernigem Sound. Der E-Motor, der dem cremigen Reihensechser bei vollem Einsatz zur Seite springt, vergrößert das Potenzial bei Bedarf. So stürmt der Hybrid-5er in 5,9 Sekunden auf 100 km/h, rennt maximal 250 km/h.

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Das Hybridsystem funktioniert ausgesprochen geschmeidig und passt damit bestens zum gediegen abrollenden und sehr komfortablen 5er. Und der hat dann doch noch etwas, was noch kein Hybrid bisher hatte: eine intelligente Vernetzung von Navi und Hybrid. Hat man ein Ziel eingegeben, reagiert das Hybridsystem entsprechend: Weiß es zum Beispiel, dass es bis nach Hause nur noch ein paar Kilometer sind und die Reichweite noch ausreicht, fährt der 5er bis dahin komplett elektrisch. Eine andere Situation: Erkennt das Navi, dass ein Berg kommt, darf der E-Motor beim Anstieg voll powern und die Akkus komplett leerziehen – das spart in dieser Situation natürlich Benzin. Und dahinter folgt die Abfahrt, auf der die Akkus durch die Bremsenergie-Rückgewinnung wieder günstig geladen werden. Ganz schön schlau.

Solche Perfektion lässt sich BMW bezahlen – 62.900 Euro kostet der ActiveHybrid 5, 12.200 Euro mehr als der 535i. Darin enthalten sind jedoch stets die Achtgang-Automatik, das Navi Professional, die 4-Zonen-Klimaautomatik und mehr. Ausstattungsbereinigt bleiben etwa 4500 Euro Mehrpreis. Klingt besser, aber auch nicht gerade nach Verzicht.
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an Enterprise,
08.02.2012 19:00Uhr
Du redest bekloppte Scheiße, Diesel ist in, einfach mal die Zulassungszahlen in Europa vergleichen, in Deutschland wird jeder zweite Neuwagen als Diesel verkauft. Selbst in USA werden immer mehr Diesel PKW verkauft. Eintrag melden
Enterprise,
07.02.2012 17:43Uhr
Dieseltechnik ist definitiv out, aber die Masse läuft einem Leithammel hinterher, daraus resultiert man dass die wenigen die umdenken und saubere Hybriden fahren intelligenter sind! Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Was deutsche Autos betrifft, da redet man von Massenverkauf, aber das heisst nicht dass Masse auch automatisch besser ist. Eintrag melden
an steven,
07.02.2012 13:35Uhr
Die Japaner und Amis fahren den Prius, aber nicht den depperten Lexus-Hybrid mit 340 PS. Was soll das, mit 340 PS und 120 über die japanische oder amerikanische Autobahn zu schleichen? In Europa wird zum Glück schneller gefahren und da ist der Benzin-Hybrid unbrauchbar. Eintrag melden
steven,
07.02.2012 11:48Uhr
Na klar--Millionen dumme Amerikaner und Japaner fahren alltagsuntauglichen Hybrid--aber der schlaue Europäer weiss es besser und fährt Diesel-PKW. Ganz toller Beitrag--so ganz ohne Verstand und sehr viel "Sachkenntnis" geschrieben. Eintrag melden
völliger Blödsinn,
07.02.2012 08:57Uhr
Ein moderner Diesel stinkt nicht und der Diesel ist intelligenter als der Benzin-Hybrid, weil er in der Praxis weniger Spirt verbraucht und auch bei Tempo 200 nicht säuft wie die Lexus. Lexus versucht praxisuntaugliche Technik teuer zu verkaufen, aber darauf fällt der schlaue Europäer eben nicht herein. Toyota kann Amis und Japaner verarschen aber nicht uns. Eintrag melden
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