BMW CAT Illustration

BMW CAT/FAST: Vorschau neue Modelle

— 22.09.2011

Ist das noch ein BMW?

Diese kantigen Typen tragen die Codenamen CAT und FAST und werden von BMW in Zukunft tatsächlich gebaut. Das Besondere an ihnen: Sie haben Vorderradantrieb und quer eingebaute Motoren.

Stimmige Produkte, glänzende Verkaufszahlen – BMW badet im Erfolg. Wenn das so bleiben soll, muss die Marke wachsen. Und zwar nach unten, in kleinere Fahrzeugklassen, die BMW UKL nennt. Denn hier sind die Münchener derzeit nur mit Mini präsent. Das Konzept: Um in der Klasse zwischen VW Polo und Golf Fuß zu fassen, müssen Bayern-Fans eine Kröte schlucken – den Vorderradantrieb. Die Vorteile: Zusammen mit quer eingebauten Motoren schafft Vorderradantrieb mehr Raum, ein Schwachpunkt der aktuellen 1er-Reihe wäre damit vom Tisch. Technisch für BMW kein Problem, dank Mini haben die Ingenieure viel Erfahrung. Bleibt die Frage: Ist das noch BMW?

Überblick: News und Tests zu BMW

Der FAST ist für 2015 geplant und soll als sportlicher Minivan im Revier des VW Touran wildern.

Die Modelle: Drei kleine BMW mit Vorderradantrieb brütet die Entwicklungsabteilung derzeit aus:  Unter anderem der CAT (ab 2013, geplante Stückzahl 100.000 pro Jahr), ein Kompaktwagen vom Format des Golf Plus. Clou wird eine neuartige Dachkonstruktion. In Modultechnik wären verschiedene Dachelemente möglich. Zum Beispiel eines aus Glas oder eine Art Cabriodach, das im Kofferraum verschwinden kann. Der Innenraum soll ebenfalls hoch flexibel sein: fünf Plätze oder nur vier, dann mit Einzelsitzen im Fond, mindestens 450 Liter Gepäckraum. Mehr zum CAT und die weiteren BMW-Modelle FAST und JOY erfahren Sie in AUTO BILD 38/2011 – ab sofort im Handel!
Georg Kacher

Georg Kacher

Fazit

Für BMW ist es ein mutiger Schritt, in Zukunft auf Vorderradantrieb, Quermotoren und Dreizylinder zu setzen. Die Vorteile des Prinzips überwiegen zwar: Er lässt sich preiswerter bauen, schafft Platz im Innenraum und ermöglicht eine größere Varianten-Vielfalt. Für die Fans der Marke stellt sich aber ernsthaft die Frage, ob die bayerischen Wagen dadurch ihren Charakter verlieren und verwechselbar werden.

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