BMW E-Scooter: Konzept

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BMW E-Scooter: Konzept

— 08.07.2011

Stromer macht Strecke

BMW präsentiert mit dem Konzeptfahrzeug E-Scooter einen Roller für Pendler. Hohe Reichweite und reichlich Dynamik sollen ihn fit für den Alltag machen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Elektroroller sind ein Riesen-Thema. Trotzdem haben die momentan verfügbaren Modelle allesamt ein Problem, findet BMW: Durch ihre eingeschränkten Fahrleistungen und Reichweiten sind sie auf die kurzen Distanzen des Innenstadtbereichs festgenagelt. Deswegen haben die Bayern das Konzeptfahrzeug E-Scooter entwickelt. Konzipiert ist der Roller als Pendlerfahrzeug zwischen den äußeren Stadtbezirken und dem Zentrum. Deswegen wird das Projekt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert. Zwei Anforderungen muss der E-Scooter erfüllen: Zum einen sollen die Dynamikwerte mit denen eines Maxi-Scooters mit Verbrennungsmotor vergleichbar sein. Zum anderen soll ihn eine hohe Reichweite praktikabel machen.

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Überholen auf der Stadtautobahn und Anfahrmanöver an steilen Steigungen sollen auch mit zwei Personen kein Problem sein.

Laut BMW ist beides gegeben. So sind etwa Überholmanöver auf der Stadtautobahn – auch mit zwei Personen – kein Problem. Auch Anfahrmanöver zu zweit an steilen Steigungen kratzt den Roller nicht sonderlich. Zudem bringt es der Entwicklungsträger im Bereich von 0 bis 60 km/h auf Werte, die mit denen aktueller Maxi-Scooter mit 600-ccm-Verbrennungsmotoren vergleichbar sein sollen. Die Reichweite gibt BMW mit über 100 Kilometern an. Einmal komplett Aufladen dauert drei Stunden.

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Anders als Maxi-Scooter mit Verbrennungsmotoren besitzt der BMW E-Scooter keinen Hauptrahmen. Als tragendes Element fungiert stattdessen das Batteriegehäuse aus Aluminium, das auch die Elektronik zur Zellenüberwachung beinhaltet. Wegen der hohen Leistung kommt beim E-Scooter kein Nabenmotor zum Einsatz, sondern eine E-Maschine, die direkt hinter dem Batteriegehäuse montiert ist. Im Schiebebetrieb oder beim Bremsen wird die freigesetzte Energie gespeichert. Das erhöht die Reichweite um bis zu 20 Prozent. Unterwegs werden der E-Motor und die Leistungselektronik flüssigkeitsgekühlt, während des Auftankens nur das Ladegerät.

Autor: Stephanie Kriebel

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