BMW-Facelift

Der beste 3er, den es je gab Der beste 3er, den es je gab

BMW-Facelift

— 21.02.2003

Der beste 3er, den es je gab

Frischzellenkur für den 3er-BMW: neue Optik, mehr Komfort, mehr Sicherheit und ein 204 PS starker Diesel fürs Coupé.

Die Front ähnelt dem M3-Gesicht

2005 kommt der neue 3er-BMW. Für die verbleibenden zwei Jahre haben die Münchner der kompletten Bestseller-Baureihe (60 Prozent aller BMW sind 3er) eine Frischzellenkur verpasst. Mit Erfolg. Nie war der kleine Bayer besser als heute. Am augenfälligsten sind die Änderungen an Coupé und Cabrio.

Die Front ähnelt dem M3-Gesicht mit sportlicher Frontschürze und der weiter um den Kotflügel herumgezogenen Scheinwerfereinheit. Die breitere Niere ist bereits ein Designmerkmal, das auch der Nachfolger (kommt 2005 auf den Markt) haben wird.

Rückleuchten in LED-Technik

Neu ist außerdem die großflächigere Heckschürze. Darüber strahlt eine weitere Neuerung: die Rückleuchten in LED-Technik. Vorteile: völlige Verschleiß- und Wartungsfreiheit und schnellere Ansprechzeit.

Auf den dritten Clou müssen deutsche Autofahrer noch ein wenig warten, bis die Behörden grünes Licht geben. Je stärker der Fahrer bremst, desto größer und heller leuchtet das Bremslicht. Ein echter Sicherheitsgewinn.

Wer 400 Euro mehr ausgibt, bekommt ein weiteres lohnendes Sicherheitsextra: das adaptive Kurvenlicht. Erstmals bei BMW im Angebot, leuchten zwei Bi-Xenon-Scheinwerfer um die Ecke, noch ehe das Auto in die neue Richtung eingeschwenkt ist.

3-Liter-Diesel fürs Coupé

Den größten Sparzuwachs können sich Coupe-Fans gönnen: einen Dieselmotor. Und was für einen! 204 PS, 410 Newtonmeter Drehmoment und das Sechsganggetriebe garantieren Kraft bei jeder Drehzahl. Der Spurt von 0 auf 100 km/h dauert im 330 Cd gerade mal 7,2 Sekunden, erst bei 242 km/h ist die Katapult-Beschleunigung vorbei.

Und das bei einem Durchschnittsverbrauch von nur 6,6 Liter Diesel. Während unserer Autobahnfahrt mit konstant 130 km/h im 6. Gang flossen exakt 7,4 Liter. Und das bei flüsterleisem Lauf.

Einzig im Stand ist der Diesel zu laut. Grund: Der Motor hängt einige Millimeter zu hoch im Vorderwagen und hat dadurch Kontakt zum Dämm-Material der Motorhaube, was den Schall ins Wageninnere überträgt. Währen der Fahrt tritt das Problem nicht auf, weil der Motor dann tiefer in die Aufhängung gedrückt wird. Ein Vorserienproblem, versichert BMW, das bis zum Serienstart im März 2003 behoben sei.

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