BMW Gebrauchtwagen-Programm

BMW Premium Selection BMW Premium Selection

BMW Gebrauchtwagen-Programm

— 07.11.2005

Bayern in Glanz und Gloria

Premium Selection – im Gebrauchtwagenzentrum Dreieich setzt BMW setzt neue Maßstäbe bei Marketing und Verkauf.

Ein Kompetenzzentrum für sieben Filialen

Sauber ausgerichtet stehen die 5er-BMW aufgereiht im Autohaus. Wie mit dem Lineal gezogen. Spiegelnder Lack, blitzendes Chrom, glänzende Reifen – so sehen Neuwagen aus. "Nicht ganz", sagt Wolfgang Jardner schmunzelnd. "Das sind unsere Gebrauchtwagen à la Premium Selection", erklärt der BMW-Niederlassungsleiter von Dreieich die makellose Präsentation seines Fuhrparks. Eine Präsentation, die Maßstäbe setzt.

Das ist in diesem Fall keine Hexerei, Dreieich ist so etwas wie das Gebrauchtwagen-Kompetenzzentrum für die BMW-Niederlassung Frankfurt mit ihren sieben Filialen im Rhein-Main-Gebiet. Deren Inzahlungnahmen landen in Dreieich bei den Gebrauchtwagenprofis, die über die Vermarktung entscheiden. Ein Spezialist für alle – das spart Kosten bei allen beteiligten Filialen.

"Wir führen hier die komplette Fahrzeugakte", sagt Wolfgang Jardner. "Vom Einkauf inklusive TÜV-Bewertung über die technische und optische Aufbereitung bis hin zum Internet-Angebot mit 360-Grad-Panorama." Die Bilder werden in einer eigenen Studio-Kabine automatisiert erstellt und per Computer über Nacht online gestellt.

700 Gebrauchte unter Dach und Fach

Natürlich nur, wenn ein Fahrzeug den Anforderungen des BMW-Programms Premium Selection genügt. "Wenn die Kriterien nicht erfüllt werden, geht das Fahrzeug ins Händlergeschäft", beschreibt Jardner den Gebrauchtwagen-Prozeß. Alle zwei Wochen werden solche Fahrzeuge versteigert, insgesamt knapp 2000 Autos im Jahr. Das schafft Liquidität und schnell wieder Platz.

Etwa 1000 Gebrauchte betreut Jardners Team in dem dreistöckigen Neubau von Dreieich zeitgleich, rund 700 davon haben einen Stellplatz unter Dach und Fach. Das spart Pflege und die Autos präsentieren sich jederzeit im optimalen Zustand. "Ob Neu- oder Gebrauchtwagenkunde, jeder soll sich unter dem Dach der BMW-Markenwelt finden, wenn er unser Autohaus betritt", erklärt Jardner die Verkaufs-Philosophie.

Und die ist gewollt spartanisch. Klar und funktional auf allen Etagen, in der Neuwagenabteilung wie bei den Gebrauchtwagen oder der Auto-Auslieferung. Nichts soll die Kunden beim Wesentlichen ablenken – beim Autokauf. "Struktur und Transparenz, das will der Kunde, und das findet er hier", betont Jardner. Wohl wahr, wer einen 1er kaufen will, wird kaum unter den 7ern suchen.

Das 1x1 des Gebrauchtwagengeschäfts

Deshalb wird streng sortiert. In einem Flügel stehen nur X-Modelle, im ersten und zweiten Obergeschoß finden sich in Doppelreihen 3er und 5er, ein Eckchen für die Cabrios und Roadster. Und wer sich bei soviel Angebot nicht entscheiden kann, kann beim Espresso ausspannen und auf der Videowand aktuelle Top-Angebote studieren – mehr Verkaufsförderung geht nicht. Und der Erfolg gibt den Profis recht, 7000 Gebrauchte verkauft Jardner per anno.

Das sind im Schnitt 20 Verkäufe pro Tag. Da sind Standzeiten kein Thema, oder? "Zehn Tage brauchen wir ungefähr von der Inzahlungnahme vor Ort plus Inspektion und Aufbereitung bis zur Präsentation", sagt Jardner. Im Schnitt rechnet er mit bis zu 70 Tagen Standzeit. Wenn ein Modell aber zu lange steht, schlägt die elektronische Fahrzeugakte automatisch Alarm.

Ob ein Gebrauchtwagen zur Standuhr wird oder nicht, sei aber kein Zufall. "Sie haben es als Verkäufer selbst in der Hand. Steht ein Fahrzeug zu lange, wurde zu teuer eingekauft, falsch kalkuliert, schlecht präsentiert oder einfach nicht richtig vermarktet", erklärt Jardner das Einmaleins des modernen Gebrauchtwagengeschäfts.

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