BMW i3 auf der CES 2014

BMW i3 auf der CES 2014

— 07.01.2014

Auch BMW mit Schlau-Uhr-App

BMW stellt auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas einige technische Neuerungen für das kompakte E-Auto i3 vor. Hier sind sie!

Forschungsprojekt Smartwatch: Bald können i3-Fahrer das Schiebedach wohl mit der Armbanduhr öffnen.

Der i3 ist neben dem i8 das Aushängeschild von BMW, wenn es um technische Innovationen geht. Klar, dass die Bayern auf der CES in Las Vegas deshalb unter anderem einige Neuheiten für den Kompakt-Elektriker zeigen.

Zum Beispiel die Samsung Galaxy Gear Smartwatch mit BMW i Remote App Funktionen. Dahinter steckt die Möglichkeit, den i3 mit einer intelligenten Armbanduhr zu vernetzen und sich so Autodaten wie die elektrische Reichweite, den Ladezustand der Batterie oder auch optional gesetzte Abfahrtszeiten direkt aufs Handgelenk zu holen. Die schlauen Uhren sind trendy: Auch Mercedes hat im Rahmen der CES eine Kooperation mit Smartwatch-Hersteller Pebble angekündigt.

Noch ist diese Funktion bei BMW aber eine "Forschungsanwendung, die zeigen soll, wie schnell BMW ConnectedDrive auch auf die hohe Innovationsgeschwindigkeit im Entertainment- und Infotainmentbereich mit cleveren Lösungen reagieren kann", sagt Sprecherin Silke Brigl. Wer also aus der Ferne wissen möchte, ob Fenster und Türen des i3 geschlossen sind, muss bislang noch das Smartphone aus der Tasche fummeln. Denn mit dem kann der i3 bereits kommunizieren. Wann oder ob die Verknüpfung mit der Smartwatch kommt, ist laut Brigl noch unklar.
Schutzengel inklusive: BMW ActiveAssist auf der CES

Eine weitere neue Errungenschaft des bayerischen E-Autos ist der verbesserte Parkassistent. Der findet nicht nur wie bisherige Systeme Parklücken parallel zur Fahrbahn, sondern kann auch selbstständig anfahren, bremsen und zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgang wechseln. Der Fahrer, so sagt BMW, müsse lediglich das Knöpfchen drücken "und den automatischen Parkvorgang überwachen". Auf der CES führen die Bayern außerdem noch die kamerabasierten Assistenzsysteme wie den Auffahr- und Personenwarnung, die Schilderkennung oder den Stauassistenten vor. Die wurden zwar schon mit dem i3 vorgestellt, gehen aber wohl noch als Neuheiten durch.

Vier Stromsparer im Vergleich

Ähnliches gilt für die "intermodale Navigation", die BMW in Kooperation mit Verkehrsinformationsanbieter Intrix auf der Elektronik-Messe zeigt: Sie wird bereits seit November 2013 in neuen i3 (und i8) ausgeliefert. Laut Hersteller ist es das erste Navigationssystem, das auch den öffentlichen Nahverkehr in die Routenberechnung mit einbezieht. Heißt: Das Navi überprüft nach Zieleingabe Verkehrslage, Topografie der Straße und Ladestand der Batterie und guckt dann, ob's mit Bus und Bahn nicht schneller ginge. Wenn das so ist, führt es den i3 direkt zum passenden Bahnhof. Praktisch.

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