BMW i5 (2020): Vorschau

BMW iNext Illustration

BMW iNext (2020): Vorschau

— 28.10.2016

Dieser BMW fährt elektrisch und allein

Ab 2020 fährt der elektrische Crossover iNext vor. Das Van-SUV kommt 400 Kilometer weit und ist der erste BMW, der fahrerlos fahren kann!

Erste Patentzeichnungen zeigen: BMW setzt beim iNext auf eine Crossover-Karosserie.

BMW hat sich in Sachen i gegen das Konzept einer viertürigen Limousine und stattdessen für ein Crossover-Modell entschieden: den iNext. Patentamtszeichnungen zeigen eine Mischung aus SUV und Van, der größenmäßig zwischen 3er und 5er GT angesiedelt ist. Nach den Experimenten mit i3 und i8 soll die Entwicklung stärker in Richtung Massentauglichkeit gehen: Das Design soll weniger polarisieren und das Antriebskonzept soll auch nach 2020 noch tragfähig sein. Eine innovative Architektur könnte im Vergleich zu i3 und i8 erheblich höhere Stückzahlen bei deutlich geringeren Kosten in Aussicht stellen. Weil BMW beim i3 genug Lehrgeld gezahlt hat und weil sich der iNext zumindest mittelfristig rechnen muss, setzt er auf einen volumentauglichen Materialmix. Carbon ist zwar wieder mit von der Partie, verliert aber die Rolle als führender Werkstoff.
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400 Kilometer Reichweite und fahrerloses Fahren

Großer Bruder: Das Design des iNext orientiert sich deutlich an i3 und i8.

Von den Außenabmessungen her streckt sich der iNext ins 3er-Revier, bietet aber messbar mehr Platz im Innenraum. Kein Wunder: Unter die Haube muss kein Sechszylinder passen, und die im Heck untergebrachte E-Maschine ist so kompakt wie ein kleiner Koffer. Außerdem bekommt er wie der i3 gegenläufig angeschlagene Türen. Spannend ist vor allem die Technik: Der iNext ist der erste BMW, der fahrerlos fahren kann! 

Antriebsseitig untersucht BMW gerade zwei Lösungen, die diverse Leistungen und Motor-Kombinationen erlauben. Zum einen ist da das reine E-Mobil ohne Verbrenner und Range Extender. Der Elektromotor leistet in der ersten Ausbaustufe rund 225 PS, im zweiten Schritt sollen 50 PS dazukommen. Ziel ist eine Reichweite von über 400 Kilometern, was auf eine Batteriekapazität von circa 75 Kilowattstunden schließen lässt.

Alternative: Plug-in-Hybrid mit bis zu 400 PS Systemleistung

Als zweite Variante steht ein Plug-in-Hybrid bereit. Der Verbrenner, der auch als Range Extender funktioniert, ist vorn eingebaut und treibt die Vorderräder an. Welcher Verbrenner? Die Puristen fordern einen Dreizylinder-Benziner, der Vertrieb favorisiert den Zweiliter-Vierzylinder in zwei Leistungsstufen mit 150 und 200 PS. Geladen wird per Kabel oder drahtlos-induktiv. Wenn alles klappt, steht der iNext 2020 beim Händler.

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Autoren: Georg Kacher,

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