BMW iNext (2020): Vorschau

BMW iNext Illustration

BMW iNext (2021): Vorschau

— 05.12.2016

Dieser BMW fährt elektrisch und allein

2021 bringt BMW einen revolutionären Crossover: Der iNext fährt nicht nur elektrisch weite Entfernungen, sondern auch vollkommen autonom!

BMW hält an seinen Plänen fest, 2021 ein elektrisch angetriebenes autonomes Fahrzeug auf den Markt zu bringen. Die Münchner nennen es iNext, AUTO BILD tippt bei der Serienversion auf den Namen i5. Zuvor wird es noch einen elektrischen Mini (2019) sowie einen elektrischen BMW X3 (2020) geben.
Alle News und Tests zu BMW

Erste Patentzeichnungen zeigen: BMW setzt beim iNext auf eine Crossover-Karosserie.

Patentamtszeichnungen zeigen den iNext als eine Mischung aus SUV und Van, größenmäßig ist er zwischen 3er und 5er GT angesiedelt. Nach den Experimenten mit i3 und i8 soll die Entwicklung stärker in Richtung Massentauglichkeit gehen: Das Design soll weniger polarisieren, das Antriebskonzept auch nach 2020 noch tragfähig sein. Eine innovative Architektur könnte im Vergleich zu i3 und i8 erheblich höhere Stückzahlen bei deutlich geringeren Kosten in Aussicht stellen. Weil BMW beim i3 genug Lehrgeld gezahlt hat und weil sich der iNext zumindest mittelfristig rechnen muss, setzen die Bayern auf einen volumentauglichen Materialmix. Carbon ist zwar wieder mit von der Partie, verliert aber die Rolle als führender Werkstoff.

BMW-Neuheiten bis 2021

BMW X2 Illustration BMW X7 Illustration BMW iNext Illustration

Autonomes Fahren nur in Verbindung mit E-Mobilität

Den Grundstein für die Entwicklung des i5 wird BMW Mitte 2017 in München legen – und einen Innovation-Campus gründen. Der genaue Standort steht aber noch nicht fest. Im Campus wird das autonome Fahren geplant, 2021 soll die Technik im iNext serienreif sein. Ziel ist die Stufe drei, bei der der Fahrer nur in speziellen Situationen aufgefordert wird, das Lenkrad zu übernehmen. Doch keine Sorge: Der Fahrer soll immer die Wahl haben, ob das Fahrzeug die Kontrolle übernimmt (Ease-Mode) oder ob der Fahrer das Kommando über Lenkrad und Pedalerie übernimmt (Boost-Mode). Zwingend hingegen ist für BMW die Verbindung aus autonomem Fahren, Elektromobilität und Vernetzung.

Bis zu 750 Kilometer Reichweite

Großer Bruder: Das Design des iNext orientiert sich deutlich an i3 und i8.

Von den Außenabmessungen her streckt sich der iNext ins 3er-Revier, bietet aber messbar mehr Platz im Innenraum. Kein Wunder: Unter die Haube muss kein Sechszylinder passen. Zum autonomen Fahren sammelt BMW bereits zahlreiche Daten, die für die Vielzahl an Algorithmen erforderlich sind. Eine Herausforderung wird es sein, den Rechner, der momentan noch den gesamten Kofferraum eines 7ers in Anspruch nimmt, auf ein Minimum zu schrumpfen. Außerdem kommen platzsparende Batterien und ein neuer Elektromotor zum Einsatz. Seine Leistung wird über 110 kW liegen, und er könnte an der Front- und Rückachse eingesetzt werden. Damit will BMW auch in Zukunft die Freude am Fahren bewahren. Die Reichweite des iNext soll Gerüchten zufolge zwischen 550 und 750 Kilometer liegen. Damit die Ladezeit deutlich sinkt und die neue Generation der Stromer eine ernst zu nehmende Konkurrenz für Benziner und Diesel wird, wird zum einen ständig an neuen Batterietechniken gearbeitet. Zum anderen schafft BMW in Kooperation mit VW, Ford, Mercedes und anderen Herstellern die nötige Infrastruktur mit Schnellladesäulen. Für 2021 plant BMW eine flexible Architektur, die für E- und Hybridantriebe sowie für Verbrenner geeignet ist. Der iNext wird das erste Fahrzeug auf dieser Plattform sein.

Hybrid- und Elektro-Neuheiten bis 2022

Jaguar i-Pace Lucid Motors Atvus VW CUVe Illustration

Ab 2017 gibt es autonome Testfahrzeuge

Zur besseren Vermessung der Umwelt werden Fahrzeuge wie der iNext neben Kameras und Radar auch Laser einsetzen. Neben einer möglichst hohen Reichweite der Sensoren, beispielsweise für die Früherkennung von Gefahrensituationen, ist immer auch eine 360-Grad-Rundumsicht wichtig. In Kombination mit hochauflösenden Karten des Herstellers Here soll so die Umwelt auf den Zentimeter genau ertastet werden. Sogar eine Erkennung menschlicher Mimik wird erprobt, um auch auf Menschen reagieren zu können. Mit Mobileye hätte BMW dafür bereits einen Partner. Für Tests und Daten zum autonomen Fahren wird BMW Mitte 2017 von der Autobahn auch mit der Münchner Innenstadt in den urbanen Raum gehen. Zur Sicherheit bekommt der iNext ein Backend, das bei einem kompletten Systemausfall einspringt. BMW will bei autonomen Fahrzeugen immer ein redundantes, also zweites System an Bord haben – denn Sicherheit soll vorgehen.

BMW iNext (2020): Vorschau

BMW iNext Illustration BMW iNext Illustration

Autoren: , Georg Kacher

Stichworte:

Plug-in-Hybrid

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.