BMW M2 Competition (2018): Vorstellung

BMW M2 Competition (2018): Vorstellung

BMW M2 Competition (2018): Test, Motor, PS, Vorstellung, Preis

Der M2 wird Hardcore!

BMW bringt 2018 den M2 Competition mit M4-Motor. Das 410 PS starke Coupé kommt nicht als Sondermodell, es ersetzt den normalen M2.

Vorstellung: Starker Ersatz für das M2 Coupé

Der BMW M2 Competition ist nicht nur ein Sondermodell, sondern ersetzt das Standardmodell.

Neben M3 und M4 bringt BMW nun auch den M2 als Competition-Version auf den Markt. Anders als bei den großen Geschwistern wird das kleinste Sportcoupé der Münchner aber kein Sondermodell werden, sondern ersetzt den normalen M2. Optisch ist der M2 Competition vor allem an der Front auf den ersten Blick erkennbar. Das Coupé erhält eine größere, neu gestaltete, eckige BMW-Niere in Hochglanzschwarz und eine spezifische Frontschürze mit größeren Lufteinlässen. Bei geöffneter Motorhaube präsentiert sich die aus den größeren Modellen M3 und M4 bekannte CFK-Strebe, die einen steiferen Vorderwagen ermöglichen soll. Seitlich fallen neue 19-Zoll-Felgen und glänzend schwarze M-Kiemen auf. BMW hat auf seine Kunden gehört und verpasst dem M2 Cometition nun auch den M-typischen Spiegel. Am Heck prangt ein neuer M2 Competition-Schriftzug. Die vier Endrohre der Abgasanlage sind schwarz verchromt. Die Münchner spendieren dem Einstiegs-M den Motor aus dem M3 und M4. Heißt: 410 PS und 550 Nm Drehmoment stehen im 2er-Top-Modell zur Verfügung, das sind 40 PS mehr als beim Vorgänger (370 PS). Preise nennt BMW noch nicht, AUTO BILD vermutet, dass der Einstiegspreis unter 70.000 Euro liegen wird. Marktstart: Spätsommer 2018.

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Innenraum: Tadellose Verarbeitung im M2 Competition

AUTO BILD machte bereits die Sitzprobe im Extrem-2er.

Das Interieur des M2 Competition ist zu großen Teilen schon aus dem 2017 vorgestellten M2-Facelift bekannt, Details machen den Unterschied. So wird der Reihensechszylinder unter der Motorhaube im Competition über einen roten Startknopf zum Leben erweckt. Dazu gibt's die Schnellwahltasten M1 und M2 auf dem griffigen Sport-Lenkrad. Mit ihnen können zuvor individuell eingestellte Abstimmungen von Lenkung, Dämpfung und Motorsteuerung per Knopfdruck angewählt werden. Bislang waren diese Shortcuts den anderen M-Modellen vorbehalten. Ebenfalls neu in den M2 kommen die M-typischen Direktwahltasten neben dem Schaltknauf. Sie ersetzten den bisherigen "Fahrerlebnisschalter" und sollen eine differenzierte Konfiguration der Lenkung und des Fahrwerks erlauben. Ansonsten stehen für den Innenraum optional neue M-Sportsitze zur Auswahl. Sie tragen ein beleuchtetes M2-Logo in der Rückenlehne und besitzen farbige Perforationen auf den Sitzflächen. Die Sitze vermitteln im ersten Test viel Seitenhalt. Je nach gewählter Farbe der Kontrastnähte (blau oder orange) sind auch die Belüftungslöcher der Sitze in der jeweiligen Farbe ausgeführt. Eine weitere Anlehnung an den Motorsport sollen die mit Alcantara bezogenen Elemente (Seitenwangen der Sitze und der Schaltsack) im M2 sein. In die Sicherheitsgurte sind die drei M-Streifen eingewebt. Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick tadellos, vor allem die offenporigen Carbon-Dekore im Testwagen machen einen wertigen Eindruck.

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Ausstattung: Serienmäßig mit Handschaltung

Der M2 Competition steht optional auf neuen 19-Zoll-Schmiedefelgen.

Puristen dürfen sich freuen, der kleinste M kommt serienmäßig mit manuellem Sechsganggetriebe, optional kann ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gewählt werden. Die adaptiven LED-Scheinwerfer sind schon ab Werk verbaut, außerdem überwacht die Park Distance Control (PDC) jetzt auch den Bereich vor dem Fahrzeug. Für die Verzögerung im M2  sorgt serienmäßig die M-Compound-Bremse mit blauen Bremssätteln. Sie drückt die Bremsbeläge vorne mit vier und hinten mit zwei Kolben gegen die Bremsscheibe. Optional ist die M-Sportbremse erhältlich (vorne Kolben, hinten vier Kolben). Von außen erkennbar ist sie durch grau lackierte Bremssättel und die größeren Bremsscheiben (vorne 400 mm, hinten 380 mm Durchmesser). Die Reifen werden optional auf neue 19-Zoll-Schmiederäder aufgezogen. Sie erinnern an die Competition-Felgen anderer M-Modelle, wurden aber speziell für den M2 entwickelt. Sie sind in zwei Farbkombinationen erhältlich, mit glanzgedrehter oder schwarzer Stirnfläche. Mit der Einführung des M2 Competition stehen neben den Standardfarben (Weiß, Schwarz, Grau und Blau) auch zwei neue Farben für das Coupé in der Ausstattungsliste. "Sunset Orange metallic" ist schon von anderen Fahrzeugen der M GmbH bekannt, "Hockenheim Silber metallic" hingegen gibt es exklusiv für den geschärften 2er. Je nach Blickwinkel wechselt die Farbe zwischen glänzend Silber und metallisch matt. Im Studio war der Effekt deutlich zu sehen, wie das bei Tageslicht aussieht, konnte AUTO BILD leider noch nicht testen.

Connectivity: Apple CarPlay und bis zu 8,8 Zoll

Wer das Professional Navi ordert, bekommt ein 8,8-Zoll-Display mit Touch-Funktion. Der Echtzeitverkehr (RTTI) verfügt über eine Gefahrenvorausschau, die über Unfälle und Starkregen informiert. Über BMW Connected können Smartphones und Smartwatches per Apple CarPlay oder Android Auto ins Fahrzeug integriert werden. Mittels Remote Services können Fahrzeuginformationen abgerufen, die Türen verriegelt oder geöffnet, Heizung oder Klima gesteuert und auch Hupe oder Lichthupe betätigt werden. Induktives Laden und ein Wlan-Hotspot sind ebenfalls mit an Bord. Serienmäßig verfügen Cabrio und Coupé über eine fest ins Auto integrierte SIM-Karte für BMW Connected Drive-Services.

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Motor: M2 mit M4-Herz

410 PS leistet der Motor, der aus M3 und M4 stammt.

Unter der Haube schlägt im Top-2er grundlegend der Motor aus den großen Brüdern M3 und M4. Im Competition leistet der Dreiliter-Reihensechszylinder 410 PS, die er mit 550 Nm Drehmoment auf die Straße bringt. Das serienmäßig manuelle Sechsgang-Getriebe ist mit einer Zwischengasfunktion ausgestattet, um auch bei schnellen Gangwechseln die passende Anschlussdrehzahl zu garantieren. Das optionale M-Doppelkupplungsgetriebe (DKG) schaltet durch sieben Gänge und lässt sich in drei Abstimmungen verwenden (Efficient, Sport und Sport+). Ja nach gewählter Einstellung verändern sich die Schaltzeitpunkte und die Schaltintensität, auch das DKG gibt beim Runterschalten Zwischengas. Handgeschaltet gelingt der Sprint im M2 Competition in 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, mit M-DKG sind es 4,2 Sekunden. BMW riegelt den M2 bei 250 km/h ab, wird auf der Ausstattungsliste der Haken beim optionalen M Drivers-Package gesetzt, lässt sich die Endgeschwindigkeit auf 280 km/h anheben. Dank eines Otto-Partikelfilters soll der M2 Competition alle geltenden Abgasregularien schaffen.

Technische Daten: 410 PS und 550 Nm

BMW M2 Competition ● Motor: Dreiliter-Reihensechszylinder-Benzinmotor ● Hubraum: 2979 ccm ● Leistung: 302 kW (410 PS) bei 5250 - 7000 U/min ● Drehmoment: 550 Nm 2350 - 5200 U/min ● Verbrauch: 10,0 l/100 km/h (M DKG: 9,2 l/100 km) ● Sprint von 0 auf 100 km/h: 4,4 s (M DKG: 4,2 s)

BMW M2 Competition (2018): Vorstellung

Autor: Andreas Huber

Stichworte:

Sportwagen Leichtbau

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