BMW M2 Facelift (2017): Erlkönig

BMW M2 Facelift LCI (2017)

— 11.05.2017

Alles Wissenswerte zum BMW M2

Der BMW M2 bekommt ein kleines Facelift. Die Serienausstattung wird verbessert, der Preis erhöht. AUTO BILD hat alle Infos zum kleinsten M!

Vorstellung: LCI-Modell ab Juli 2017
Interieur: Neu designtes Armaturenbrett für den BMW M2
Ausstattung: Aufpreis wird durch verbesserte Serienausstattung relativiert
Connectivity: Professional Navi ohne Aufpreis
Motor: Kein neuer Motor für den M2
Technische Daten und Preise: Unveränderte Leistungswerte

Vorstellung: LCI-Modell ab Juli 2017

Statt rund: Beim LCI-Modell sind die Tagfahrleuchten jetzt hexagonal.

BMW steht auf dem Gas! Der Kompaktsportler M2 ist erst seit April 2016 beim Händler, schon präsentiert BMW ein moderates Facelift. Der Grund, warum der M2 nach nicht einmal zwei Jahren bereits ein Update bekommt, ist einfach: 2er Cabrio und Coupé sind reif für ein Facelift. Natürlich kann BMW das Topmodell M2 nicht mit dem "alten" Gesicht auf dem Markt lassen. Facelifts werden bei BMW traditionell LCI (Life Cycle Impulse) genannt und im Fall des M2 fällt die Überarbeitung sehr dezent aus. Auffälligste Änderung sind die neuen LED-Scheinwerfer mit eckigeren (hexagonalen) Tagfahrleuchten, genau wie beim M3 und M4. Zusätzlich wurden die Nieren beim M2 Facelift breiter umrahmt. Am Heck gibt es minimale Änderungen am Diffusor und eine neue Leuchtgrafik für die LED-Rückleuchten. Genau wie die zivileren 2er-Modelle wird der weiterhin ausschließlich als Coupé erhältlich BMW M2 ab Juli 2017 bei den Händlern stehen. Dafür hat BMW den Einstiegspreis angezogen: Statt bisher 57.500 Euro für einen handgeschalteten M2 kostet das Modell ab Juli 2017 59.500 Euro.

Interieur: Neu designtes Armaturenbrett für den BMW M2

Analog zum 2er Cabrio und Coupé überarbeitet BMW auch den Innenraum des Topmodells M2. Dazu wurde das Armaturenbrett neu designt, soll weniger Fugen aufweisen und stärker dem Fahrer zugeneigt sein. Die Materialauswahl will BMW verbessert, den Deckel des Handschuhfachs umgeformt haben. Weitere Änderungen betreffen Kontrastnähte, ein Rollo für die Cupholder und neue Lüftungsdüsen. Auch ein anthrazitfarbener Stoffbezug ist im Angebot.

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Ausstattung: Bessere Serienausstattung relativiert den Aufpreis

Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kostet wie beim Vorfacelift-Modell 3900 Euro.

Für den Basispreis von 59.500 Euro kommt das BMW M2 Facelift serienmäßig mit LED-Scheinwerfern, statt bislang Xenon-Scheinwerfern. Außerdem ist das bisher 1000 Euro teure ConnectedDrive-Navigationssystem ebenfalls ab Werk an Bord. Durch die verbesserte Serienausstattung relativiert sich der Aufpreis von 2000 Euro gegenüber dem Vorfaceliftmodell schnell wieder. Ebenfalls neu ist das sogenannte Entertainment Paket. Für 1300 Euro bekommen Kunden hierbei das Harman Kardon Sound System, DAB-Tuner, Online Entertainment und Apple CarPlay. Gegenüber den Einzelpreisen für diese Extras spart der Kunde 330 Euro. Darüber hinaus behält der M2 natürlich den typischen M-Look inklusive 19-Zoll-Felgen, größerer Bremse und Vierrohr-Auspuff. Für das kleine Sportcoupé ist eine Vielzahl an M Performance Parts erhältlich: Vom Auspuff mit Titan-Endrohren für 3143 Euro über Carbon-Spiegelkappen für 630 Euro bis hin zum 18,50 Euro teuren Stickersatz ist alles zu haben.

BMW 2er Facelift (2017): Cabrio und Coupé

Connectivity: Professional Navi ohne Aufpreis

Analog zum 2er Coupé wurde der Armaturenträger überarbeitet. Das Cockpit bleibt weiterhin analog.

Der BMW M2 kommt ab Juli 2017 mit der neuesten iDrive-Generation. Das serienmäßige ConnectedDrive umfasst beim M2 das Professional Navi, bekommt ein 8,8-Zoll-Display mit Touch-Funktion. Der Echtzeitverkehr (RTTI) verfügt über eine Gefahrenvorausschau, die über Unfälle und Starkregen informiert. Über BMW Connected können Smartphones und Smartwatches per Apple CarPlay oder Android Auto ins Fahrzeug integriert werden. Mittels Remote Services können Fahrzeuginformationen abgerufen, die Türen verriegelt oder geöffnet, Heizung oder Klima gesteuert und auch Hupe oder Lichthupe betätigt werden. Induktives Laden und ein WLAN-Hotspot sind ebenfalls mit an Bord. Serienmäßig verfügen Cabrio und Coupé über eine fest ins Auto integrierte SIM-Karte für BMW Connected Drive-Services.

Motor: Kein neuer Motor für den M2

Keinerlei Änderungen am Motor: Das M2 Facelift wird weiterhin vom Dreiliter-Reihensechszylinder angetrieben. Weder die Leistungsdaten noch die Fahrwerte verändern sich. Weiterhin ist der M2 ab Werk als Handschalter erhältlich, das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kostet 3900 Euro Aufpreis.

Technische Daten und Preise: Unveränderte Leistungswerte

BMW M2 Coupé • Motor: Sechszylinder-Benziner • Hubraum: 2979 ccm • Leistung: 272 kW (370 PS) bei 6500 U/min • max. Drehmoment: 465 Nm (500 Nm per Overboost) bei 1400 bis 5560 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 4,5 s • Vmax: 250 km/h • Verbrauch: 8,5 l/100 km • Preis: ab 59.500 Euro.

BMW M2 Coupé DKG • Motor: Sechszylinder-Benziner • Hubraum: 2979 ccm • Leistung: 272 kW (370 PS) bei 6500 U/min • max. Drehmoment: 465 Nm (500 Nm per Overboost) bei 1400 bis 5560 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 4,3 s • Vmax: 250 km/h • Verbrauch: 7,9 l/100 km • Preis: ab 63.400 Euro.

BMW M2 Facelift LCI (2017)


Autor: Jan Götze

Stichworte:

Sportwagen

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