Sitzprobe BMW M2 M Performance

BMW M2 M Performance im Test: Sitzprobe

— 10.02.2016

So sitzt es sich im extraheißen M2

BMW zieht auf dem Genfer Salon 2016 das Tuch vom M2 mit M Performance Zubehör. AUTO BILD hat bereits die Sitzprobe im extraheißen Coupé gemacht.

Das ging flott: Noch bevor der M2 auf den Straßen unterwegs ist, legt BMW mit M-Zubehör nach und stellt das Turbo-Coupé in Genf (3. bis 13. März 2016) aus. AUTO BILD hat sich die M-Teile bei der Sitzprobe genau angeschaut.

Vorstellung BMW M2 Performance

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Der Nachrüstsatz lässt dem Kunden die freie Wahl

Video: BMW M2 Performance (2016)

M2 mit Extra-Würze

Schon im Serientrimm ist der M2 kein Kind von Traurigkeit: dicke Backen, aggressive Schürzen und vier Endrohre. Aber was die M GmbH jetzt zum Nachrüsten anbietet, hebt den kompakten Turbo-Bayern optisch auf ein neues Level. Bei der Zusammenstellung der Teile hat der Kunde freie Hand. Wem es nur auf die Karosserieteile ankommt, kann den Innenraum serienmäßig belassen – oder später nachrüsten. Denn BMW bietet die M-Teile ohnehin nur als Nachrüstoption an. Die Montage erledigt entweder der Kunde selbst oder die BMW-Werkstatt. Der große Vorteil beim Werkstuning: Alles ist homologiert, sodass beim Nachrüsten nicht einmal eine ABE notwendig ist. Und auch technisch sind alle M Performance Parts speziell durchgeprüft.
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Vorne gibt es Reminiszenzen an berühmte Rennwagen

Rennstrecken-Schminke: Die Farben der M GmbH erinnern an die CSL-Coupés oder die E30 DTM-M3.

An der Front fällt direkt die Folierung der Frontschürze auf, die in den Hausfarben der M GmbH an Rennboliden wie die legendären CSL-Coupés oder die E30 DTM-M3 erinnert. Etwas unauffälliger und trotzdem ein sicherer Indikator, dass M-Perfomance-Zubehör verbaut ist, sind die geschwärzten Nieren und schwarzen Kiemen unseres Foto-Exemplars. Aerodynamisch verfeinert BMW den M2 auf Wunsch mit kleinen Carbon-Flügelchen unter der Frontschürze und vor dem Hinterrad am Schweller. Letztere gibt es nur in Verbindung mit der steil aufragenden Carbon-Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel. Warum? Weil der Spoiler den Anpressdruck auf der Hinterachse erhöht. Die Carbonfinnen vor der Hinterachse sorgen für aerodynamische Balance.

Die Anbauteile wurden im Windkanal optimiert

Form follows function: Das M Performance Paket wirkt nicht nur optisch, sondern auch aerodynamisch.

Dank der Abstimmung im Windkanal sehen die Karosserieteile also nicht nur gut aus, sondern haben auch noch eine Funktion. Technisch können M2-Besitzer das Coupé mit einem einstellbaren Gewindefahrwerk aufwerten, das die Karosserie des kleinsten M zwischen fünf und 25 Millimeter näher an den Asphalt holt (BMW empfiehlt 20 Millimeter Tieferlegung). Für mehr Bremsleistung verfügt die ansonsten serienmäßige Bremse über Sportbeläge. Da stellt sich sofort die Frage, ob BMW auch an der PS-Zahl geschraubt hat? Nein. Damit der M2 seinen Respektabstand zum M4 hält, muss er auch in der M Performance-Variante mit 370 PS auskommen. Was nahelegt, für den verfeinerten M2 das M Drivers Package zu ordern, damit der Turbo-Bayer seine Kraft wenigstens bis 270 Sachen statt der gewöhnlichen 250 km/h ausspielen darf.

Mit einigen Details gewinnt der Innenraum an Sportlichkeit

Im Detail verfeinert: BMW spendiert im Innenraum Carbon sowie Alcantara fürs Sportlenkrad.

Rein ins Innere. Auch hier sind es die Details, die zählen. Das M-Perfomance-Lenkrad trumpft mit Alcantara-Griffstücken, einem dicken Kranz und feinen Carbon-Inlays auf. Die Mittenmarkierung hilft beim Driften den Überblick darüber zu behalten, wohin die Vorderräder zeigen. Auf der Mittelkonsole thront der Gangwahlhebel des Siebengang-Doppelkupplunggetriebes, der den Fahrer – passend zu den Carbon-Zierteilen des M2 – haptisch mit offenporiger Kohlefaser verwöhnt. Apropos verwöhnen: Die Auspuffanlage bietet derart stimmgewaltigen Deep-Tone-Soundgenuss vom Feinsten, dass sich die Nackenhaare aufstellen. Und wer die Geräuschkulisse von böse auf höllisch steigern möchte, kann per Fernsteuerung alle Klappen öffnen und sich vor den Nachbarn und der Polizei verstecken – legal ist das nämlich nur auf der Rennstrecke. Aber auch schon der normale Sound wird dafür sorgen, dass der Sportauspuff wohl das meistbestellte M Performance-Teil wird.
Peter R. Fischer

Peter R. Fischer

Fazit

Zugegeben, das M-Zubehör ist nicht günstig, zum Grundpreis von mindestens 56.700 Euro kommen bei unserem Fotofahrzeug nochmal rund 5750 Euro für die M-Teile. Happig, aber so bleibt der verschärfte M2 trotz Tuning hundertprozentig BMW und kann zum begehrten Sammlerstück reifen.

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