BMW M3 DTM-Erlkönig

BMW M3 DTM BMW M3 DTM

BMW M3 DTM: Erlkönig

— 15.07.2011

DTM-M3 erwischt!

Bevor er am 16. Juli 2011 offiziell in München vorgestellt wird, startete der neue BMW M3 DTM zu Testfahrten in Oscherleben. Wir erklären, was das für die DTM-Saison 2012 bedeutet.

Noch nicht einmal die Konzeptstudie war vorgestellt, da drehte ein Testträger des künftigen BMW M3 für das Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) in Oschersleben bereits seine ersten Testrunden. "Es ist ein ganz besonderer Moment, wenn ein neues Fahrzeug wie der BMW M3 DTM zum ersten Mal aus der Box fährt", freute sich Motorsport-Direktor Jens Marquardt (44) nach dem ersten Rollout. Ganz besonders freuen dürfen sich auch alle DTM-Fans über die ersten Fotos eines Tourenwagens, der nach dem ab 2012 gültigen technischen Reglement aufgebaut ist. Denn: Die Bilder verraten, wohin Audi, BMW und Mercedes künftig ihre DTM-Fahrzeuge entwickeln werden. Wir haben alle Fotos auf Neuerungen untersucht. Dabei fällt auf: Zwei riesige Schächte für die warme Abluft der Kühler sind in die Motorhaube eingefasst. Bisher waren die Hauben glatt.

Schon mal Reinhören: So klingt der BMW M3 DTM

Trotz der Tarnfolie fällt auf den ersten Blick auf, dass der 2012er M3 auf die vielen Flügelchen der bisherigen DTM-Autos verzichtet.

Nicht das einzige Indiz dafür, dass das neue Reglement den Luftspielchen der Aerodynamiker einen Riegel vorschiebt. Es sind viel mehr glatte Karosserieflächen als bei den bisherigen Autos vorhanden, insbesondere die Kiemen und Flügelchen an den vorderen und hinteren Radhäusern sind verschwunden. Offenbares Ziel: Die Tourenwagen-typische Nahkampftauglichkeit in der DTM wiederherzustellen. Dennoch dürften sich an diesen Stellen Freiräume für die Ingenieure auftun. Das Heck dominiert ein großer, einteiliger statt wie bisher zweiteiliger Heckflügel ("Mono-Wing"), der nach dem Vorbild der Audi-Sportprototypen von oben aufgehängt ist. Wie bisher dürfte es sich dabei um ein Einheitsteil für alle Hersteller handeln. Das bewährte Aero-Konzept einer Abrisskante am Kofferraumende ist erhalten geblieben. Die trägt dazu bei, die unterschiedlichen Karosserieformen der Hersteller auszugleichen.

Autor: Martin Westerhoff

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