M3 "Münchner Wirte": Oktoberfest-Sondermodell

BMW M3 "Münchner Wirte": Oktoberfest 2015

— 22.09.2015

M3-Rennsemmel im Wiesn-Check

Mit historischen Bezügen, Anspielungen auf den Rennsport und einem versteckten Hinweis ist der BMW M3 "Münchner Wirte" ein Hingucker, den wir uns genauer angeschaut haben.

Video: BMW M3 (2015)

"Lederhosen" für den BMW M3

Nein, die Madln und Buam von der BMW M GmbH haben keine Maß zu viel getrunken. Obwohl man beim Anblick des wild beklebten M3 genau zu der Annahme kommen könnte. Doch die Sonderedition "Münchner Wirte" zum Oktoberfest (19. September bis 4. Oktober 2015) hat seine historischen Wurzeln im Jahr 1981. Damals taten sich Münchner Gastronome zusammen, um den Einsatz eines BMW M1 Procar beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans zu finanzieren. Der mit handgemalten Motiven geschmückte Wagen zeigt traditionsreiche Gaststätten der Sponsoren sowie bekannte Münchner Motive wie das Siegestor. So viel zur Historie. Schauen wir uns nun den M3 "Münchner Wirte" genauer an.
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Nur für Bayern

Bayrische Lüftlmalerei meets sportliches Auto: Der M3 leistet 431 PS aus einem M TwinPower Turbo Motor.

Weiß-blaue Kordeln und Münchner Wahrzeichen wie das Olympiastadion, das Siegestor und die Frauenkirche zieren den einzigartigen M3. Doch anders als das M1 Procar, ist die Limousine nicht handbemalt sondern beklebt. Neben den Wahrzeichen findet man auch die BMW-Hauptverwaltung mit dem sogenannten "Vierzylinder", eine Maroni-Frau wie auf dem historischen Vorbild sowie die Wiesn-Schänke als Bezug zum Oktoberfest. Für den M1 waren damals ausschließlich Fahrer aus Bayern vorgesehen, wie Leopold Prinz von Bayern. Auch der M3 hat einen waschechten Bayern an Bord: den in Rosenheim geborenen BMW-DTM-Fahrer Martin Tomczyk. Genau wie sein Renn-M4 trägt auch der M3 die Startnummer 77. Tomczyk ließ es sich übrigens nicht nehmen, bei der Präsentation des M3 "Münchner Wirte" zu zeigen, dass er nicht nur Idealline, sondern auch quer fahren kann.

BMW M3 im Test

Vermeiden Sie die MPU

Das historische Vorbild des Wiesn-M3 ist der BMW M1 Procar von 1981.

Der neue BMW M3 "Münchner Wirte" und das BMW M1 Procar "Münchner Wirte" haben mehr Gemeinsamkeiten als die augenfällige Außengestaltung. Beide Fahrzeuge verfügen über einen Sechszylinder-Reihenmotor mit Hinterradantrieb und Motorsport-Know-how der BMW M GmbH. Der Motor des M1 Procar leistet 470 PS. Der Rennwagen beschleunigt in rund 4,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und ist bis zu 310 km/h schnell. Der Biturbo des M3 ist mit 431 PS etwas schwächer als das Procar. Mit dem M Driver’s Package ist eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h drin. Aus dem Stand beschleunigt der M3 mit Doppelkupplungsgetriebe in 4,1 Sekunden auf 100 km/h. Der BMW M3 "Münchner Wirte" wird während des Oktoberfests in der BMW Welt ausgestellt. Wer auf die depperte Idee kommen könnte, nach dem Genuss von ein paar Maß noch Auto zu fahren, sollte sich das Nummernschild des BMW M3 "Münchner Wirte" genauer anschauen, ein versteckter Hinweis auf das, was eventuell droht?

M3 "Münchner Wirte": Oktoberfest-Sondermodell

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Sondermodell Sportwagen

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