BMW MCV: Neues von den Megacity Vehicles — 02.07.2010
Vom Project i zur i-setta?
Project i, Megacity Vehicle, i-setta: Viele Namen für die Zukunftspläne von BMW. Die Bayern machen ernst mit der Elektro-Mobilität. Und setzen dabei auf Leichtbau und neue Werkstoffe.
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Und auch bei den verbauten Materialien betritt BMW teilweise Neuland: Die Radaufhängungen bestehen aus Alu, Teile der Karosserie aus Carbonfaser. Immerhin muss das etwa 100 Kilo schwere Batteriepack kompensiert werden, dafür nutzt BMW neue Techniken von Zulieferern bei der Verarbeitung des teuren Rohstoffs Carbon. LifeDrive-Konzept nennt BMW das aus zwei horizontal getrennten, unabhängigen Modulen. Ein "Drive"-Modul, ein Chassis aus Aluminium, bildet das Fundament und integriert Batterie und Antrieb. Als Gegenpart fungiert ein "Life"-Modul aus einer hochfesten und leichten Fahrgastzelle aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Damit die Kosten den Rahmen nicht sprengen, wird der CFK in einer Art Massenproduktion gefertigt: Großflächige Fasergelege werden automatisiert zugeschnitten, vorgeformt, und anschließend mit Flüssigharz gehärtet. Das spart Zeit und Geld – denn das Megacity Vehicle soll in der Basis nicht mehr als 20.000 Euro kosten. Und auch ein Name wird bereits gehandelt: i-setta. Eine gelungene Brücke zwischen Historie und Zukunft. Mehr Details zum BMW i-setta erfahren Sie in AUTO BILD 26/2010 – ab 2. Juli am Kiosk!
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Kommentare zum Artikel (1)
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Gut, Leichtbau mag erst energieaufwändiger in der Herstellung sein, rechnet sich über die vermiedenen CO2-Emissionen im Betrieb aber schon nach wenigen zigtausend km.
Hoffentlich vergessen die nicht die Aerodynamik.
Schon bei zügigen Stadtfahrten führt ein sehr niedriger cw-Wert um/unter 0,19 dann zu unter 1,9 Litern auf 100 km
oder, auch um diese unökologischen Akkus zu kompensieren, Stromverbrauch unter 9 kWh auf 100 km.