BMW ConnectedDrive: Neuer Fahrsicherheitsassistent

BMW: Neuer Fahrsicherheitsassistent

— 07.01.2014

Assistent am Steuer

BMW zeigt auf der CES 2014 Las Vegas einen Ausblick in die Zukunft des autonomen Fahrens. Einzelne Elemente davon sind als Sicherheitstechnik schon in den Fahrzeugen von heute geplant.

Autos werden immer mehr zu fahrenden Computern. Deswegen werden auch auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vermehrt internationale Autobauer als Aussteller tätig. Auch BMW ist vor Ort und stellt unter anderem seinen Sicherheitsassistenten ActiveAssist vor. Dieser ist ein wichtiger Bestandteil von BMW ConnectedDrive, dem Vernetzungskonzept aller BMW-Fahrzeuge neuerer Generation. Zusätzlich zu den Komfort- und Infotainmentelementen von ConnectedDrive sorgt der Sicherheitsassistent vor allem für Unfallprävention und greift als Schutzengel sogar ins Lenkrad, wenn es auf der Straße kritisch wird.
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Mit einem neuartigen, hochautomatisiert fahrenden Forschungsprototypen demonstriert die BMW Group durch elektronische Regulierung ein ganz neues Sicherheitskonzept. Doch während das autonom fahrende Auto noch Zukunftsmusik mit Perspektive auf 2020 ist, wird es die damit vorgestellte neue Generation von ActiveAssist schon in den kommenden BMW-Modellen geben. Die Neuerung: Der Assistent greift dabei aktiv in die Lenkung ein. Gleichzeitig werden dazu passende Impulse an Bremse und Gas gesendet, um der von Sensoren erkannten Kollisionsgefahr durch Ausweichen zu entgehen. Damit ist ActiveAssist einen entscheidenden Schritt weiter als bisherige Systeme wie ESP, die auf unter- und übersteuernde Fahrzeuge nur durch gezielte Bremseingriffe an einzelnen Rädern reagieren.
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Dieser Assistent soll mittelfristig auch schon Auswirkungen auf andere Aspekte der Fahrsicherheit haben. Der BMW Nothalteassistent kann bei einem Ausfall des Fahrers (zum Beispiel einem Herzinfarkt) zeitweise in den autonomen Fahrmodus wechseln und bringt das Fahrzeug so am Fahrbahnrand sicher zum Stehen. Danach wird automatisch ein Notruf über das per Bluetooth verbundene Smartphone gewählt. Darüber hinaus soll ab 2015 ein Flottenversuch zum autonomen Fahren weitere Erkenntnisse bringen, und ab 2020 erwartet BMW autonome Autobahnfahrten im Serienfahrzeug.
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Autor: Jonathan Blum

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