BMW stellt Zukuftspläne vor

BMW stellt Zukuftspläne vor

— 28.09.2007

Agenda 2020

BMW-Chef Norbert Reithofer hat ehrgeizige Pläne: Mit neuen Modellen will er alle Nischen füllen. Grünes Licht also für das viertürige Coupé CS und das SAV X1.

BMW will auch 2020 noch "der weltweit führende Anbieter von Premium-Produkten und Premium- Dienstleistungen für individuelle Mobilität" sein. Dieses Ziel nannte der Chef des Münchener Autokonzerns, Norbert Reithofer, bei der Vorstellung der strategischen Neuausrichtung des Autobauers. Der Absatz soll bis zum Jahr 2020 auf "deutlich über zwei Millionen Fahrzeuge steigen". Im vergangenen Jahr wurden 1,37 Millionen Autos verkauft. Bis zum Jahr 2012 soll der Absatz bereits auf mehr als 1,8 Millionen Autos steigen. Von der Neuausrichtung sollen auch die Aktionäre profitieren, denen BMW bereits für 2007 eine "deutlich" höhere Dividende in Aussicht stellt.

Effizienzprogramm soll Milliarden sparen



BMW X1 (Illustration): Der Bau ist beschlossene Sache, das SAV ist Teil der Zukunftsstrategie von BMW-Chef Reithofer.

Reithofer trat im September 2006 an. Seitdem durchleuchtete der 51-Jährige den weiß-blauen Autobauer bis in die letzte Ecke. Sein Fazit: "Unsere Wettbewerbsfähigkeit stand auf dem Spiel." Jetzt wird ein umfangreiches Effizienzprogramm gestartet. Reithofer rechnet damit, in den nächsten fünf Jahren insgesamt sechs Milliarden Euro sparen zu können. Das Programm umfasst unter anderem Maßnahmen, durch Entwicklungs-, Produktions-, Vertriebs- und Verwaltungskosten sinken. Um unabhängiger von den Dollarschwankungen zu werden, wird BMW außerdem künftig mehr in den USA produzieren und stärker im Dollar-Raum einkaufen. Das Wachstum soll vor allem aber durch die geplante Modelloffensive getragen werden. Die X-Reihe der Geländewagen wird um das Sports Activity Vehicle X1 erweitert. Zudem wird der viertürige Gran Turismo, der auf der Konzeptstudie CS basiert, auf den Markt gebracht. Auch beim Mini und bei Rolls-Royce werden die Paletten ausgebaut. So wird es ein Coupé des
Phantom geben und ein Rolls-Royce-Modell, das in Preis und Größe unterhalb des Phantom positioniert sein wird. Reithofer gab auch neue Renditeziele vor. Die Kapitalrendite in der Autosparte soll bis 2012 von heute 21 auf dann 26 Prozent und die Umsatzrendite von 6,3 Prozent im vergangenen Jahr auf acht bis zehn Prozent steigen.

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