BMW-Verkäufe

BMW-Verkäufe

— 10.07.2002

Weiß-blaues Absatzwunder

Unbeirrt fährt BMW auf der Überholspur. Im ersten Halbjahr stieg der Absatz um 18 Prozent. Ziel: mehr als eine Million verkaufte Pkw in diesem Jahr.

"Der geplante Rekordabsatz von mehr als einer Million Fahrzeugen in diesem Jahr sei sicherer denn je", sagte BMW-Chef Helmut Panke in München. Grund für die Zuversicht: Trotz Branchenflaute stieg der Absatz der Marken BMW und Mini um 18 Prozent auf 543.742 verkaufte Autos.

Auch bei Umsatz und Gewinn gehe der Konzern weiterhin von neuen Bestwerten aus. In Deutschland war zwar der Absatz der Stammmarke BMW in den ersten sechs Monaten leicht rückläufig. Doch der Weltmarktanteil des weiß-blauen Autobauers erhöhte sich laut Panke leicht auf 2,1 Prozent. Insbesondere beim geländegängigen X5 gebe es einen anhaltenden Nachfrage-Boom. Der Absatz verbesserte sich in den ersten sechs Monaten um knapp 39 Prozent auf rund 35.600 Stück.

Von der neuen 7er-Reihe, gerade in Deutschland wegen ihres Designs umstritten, seien mehr als 23.700 Fahrzeuge verkauft worden. Dies liege über den Erwartungen, sagte Panke. Vom neuen Mini setzte BMW rund 62.400 Autos ab. Der Absatz der Marke BMW wuchs um knapp fünf Prozent auf 481.300 Fahrzeuge. In Deutschland sank er allerdings um 1,7 Prozent auf gut 128.000 Stück. "Deutschland ist ein verflixt schwieriger Markt", sagte Vertriebschef Michael Ganal.

Im Gesamtjahr will Ganal weltweit mehr als 900.000 BMW-Autos und über 120.000 Minis verkaufen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern den Gesamtabsatz um gut zehn Prozent auf erstmals 905.000 verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini gesteigert. Eine Umsatz- und Gewinnprognose wollte Panke für 2002 nicht abgeben. Währungsschwankungen durch einen schwächeren Dollar hätten 2002 und 2003 praktisch keinen Ergebniseffekt, da der Konzern umfangreiche Sicherungsgeschäfte getätigt habe.

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