BMW verklagt Werkstatt
— 01.02.2013Pleite wegen Plagiats?
Weil eine chinesische BMW-Kopie vor ihrer Werkstatt stand, droht einem Familienbetrieb in Niedersachsen die Pleite. Nicht das erste Mal, dass Anwälte von Autobauern keine Gnade zeigen.
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Die Kleinunternehmerin bestreitet, das Plagiat ausgestellt oder angeboten zu haben. Der Ceo habe einem Kunden gehört, der ihn reparieren lassen wollte. Währenddessen sei dieser in Zahlungsschwierigkeiten geraten, habe den falschen X5 mitsamt Telefonnummer und Kontaktadresse von Ninis Garage über mobile.de versilbern wollen. "Das geschah ohne mein Wissen", sagt Hansen. Auch dass die China-Kopie auf der Homepage ihrer Firma zu sehen war, sei Zufall. Hansen: "Bei uns wurden neue Fotos für die Homepage gemacht. Und der Wagen stand da nun mal gerade."Auch interessant: CLA - Ganz neu und schon kopiert
Merkwürdig nur: Der Fake-BMW parkte in Reih und Glied mit anderen Autos in Richtung Straße – wie ein Gebrauchtwagen. Hinter der Windschutzscheibe lag ein weißer Zettel. Ein Preisschild? "Nein, eine Kopie des Fahrzeugscheins", sagt Hansen. Andererseits kann sie den Namen Shuanghuan nicht aussprechen. Kaum vorstellbar, dass sie dann Verkaufsgespräche am Telefon geführt hat.Auf einen Blick: Alles zum BMW X5
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Auf Befindlichkeiten nehmen Abmahnanwälte kaum Rücksicht. VW-Advokaten überzogen Fans mit Abmahnungen, die Becher, Prospekte oder Fußmatten mit dem Firmenemblem angeboten haben. Auch Ferrari gehen schnell die Pferde durch, wenn jemand das firmeneigene Ross unbefugt springen lässt. BMW zeigte einer bayerischen Kreisligatruppe die Rote Karte, weil der auf dem Trikot werbende Händler nicht mehr existierte. Im Bundesjustizministerium kursiert derzeit ein Gesetzentwurf, der die Anwaltsgebühren für Unterlassungserklärungen den wirtschaftlichen Verhältnissen der Abgemahnten anpassen soll. Für Ninis Garage kommt diese Regelung zu spät.
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Kommentare zum Artikel (4)
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Hört sich auch ziemlich weit hergeholt an, was die Werkstatt da erzählt. Richtig so, strafe muß sein.
Wofür soll sich BMW schämen, chinesische Plagiate haben nichts in Verkäuferforen zu suchen. Andere Firmen gehen auch gegen Plagiatshersteller vor, bei gewissen Ausstellungen sind sogar Plagiatsfahnder vor Ort.
Was würden Sie unternehmen wenn Sie einen Autounfall haben und es stellt sich heraus das in Ihrem Auto ein chinesisches Plagiat von Bremsbeläge verbaut wurde, genau Sie würden die Werkstatt verklagen, aber sich hier unbegründet über BMW aufregen.
Die Hersteller haben vollkommen recht das die gegen chinesische Kopien vorgehen.
BMW und der Anwalt sollen sich schämen. Wenn ein sogenannter Premium- Hersteller so etwas nötig hat tut er mir leid. Dies sollte ein Grund sein sich die Anschaffung eines Fahrzeuges dieses Unternehmens reiflich zu überlegen.
Billigste Abzockmasche !!!
Wenn BMW so etwas nörig hat, dann tun die Herrschaften mir nur leid.