BMW Vision ConnectedDrive: Genf 2011

BMW Vision ConnectedDrive Studie für Genf 2011 BMW Vision ConnectedDrive Studie für Genf 2011

BMW Vision ConnectedDrive: Genf 2011

— 10.02.2011

Vernetzter Bayern-Brauser

BMW fährt mit der futuristischen Roadster-Studie "Vision ConnectedDrive" auf den Autosalon Genf 2011. Das Auto demonstriert die totale Vernetzung mit Fahrer und Umwelt.

BMW zeigt auf dem Autosalon Genf 2011 die Studie "Vision ConnectedDrive": ein Roadster mit versenkbaren Türen, aber ohne Motor. Er soll zeigen, wie sich BMW die Vernetzung des Fahrzeugs mit Fahrer, Umgebung und Internet vorstellt. Dazu hat BMW ein komplett neues Anzeige-Bedienkonzept mit erweitertem Head-up-Display entworfen, das Informationen dreidimensional darstellt und in das reale Straßenbild integrieren kann. Die Studie ist nicht nur vollkommen mit der Umwelt vernetzt, sie kennt durch die Verbindung mit dem Smartphone auch die Termine und Kontakte des Fahrers – und über die persönlichen Apps noch weitere Vorlieben. Der Pilot kann über den Bordcomputer seine Termine koordinieren oder nach freien Parkplätzen suchen. Klingt alles noch sehr fern, aber auch sehr spannend.

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So böse wie der Vision ConnectedDrive blickt kein Serien-BMW. Die Niere fällt extrem breit aus.

So viel High-Tech will in eine entsprechende Hülle verpackt werden. BMW setzt auf klassische Roadster-Tugenden, kombiniert eine aggressive Front mit breiter Niere und sehr flach ausgeführten Rundscheinwerfern. Die Motorhaube ist lang, der hintere Überhang knackig, die Seiten mit zahlreichen Sicken durchsetzt. Große Airdomes hinter den Passagieren zitieren die Vergangenheit. Dazu steht die Vision ConnectedDrive auf großen 20-Zoll-Rädern mit Felgen in einem dreidimensionalen Design. Die versenkbaren Türen erinnern an den seligen Z1, laut BMW soll das offene Fahren mit eingezogenen Türen das Roadster-Feeling noch verstärken. Die L-förmigen Rückleuchten fallen schmal aus, zitieren aber das Design aktueller Modelle. Große Luftauslässe am Heck lassen das Fahrzeug besonders breit wirken.

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Das Cockpit umschließt den Fahrer wie ein Kokon, die Farbe der umlaufenden Lichtleisten ist frei wählbar.

Die Scheinwerfer und Heckleuchten sind mit Sensoren und Kameras ausgestattet. Sie sind mit den zahllosen Assistenzsystemen des Vision ConnectedDrive verbunden und scannen die Umgebung permanent ab. Droht Gefahr, wird der Fahrer gewarnt. Die Bilder werden auf das dreidimensionale Head-Up-Display projiziert. Weil das Auto der Zukunft mit anderen Fahrzeugen vernetzt werden soll, warnen die Assistenten die Insassen schon bevor mögliche Gefahren optisch erkennbar sind. Bei Bedarf sollen im Display sogar mögliche Ausweichmanöver vorgeschlagen werden oder das Fahrzeug eigenständig abbremsen. Die Funktionen und die Illumination des Cockpits sollen im ConnectedDrive frei wählbar sein, der Fahrer kann sich seinen BMW innen nach eigenen Wünschen konfigurieren.

Eine lustige Idee ist auch der sogenannte "Emotional Browser". Der Fahrer programmiert einmal besondere Interessen oder Vorlieben bei der Freizeitgestaltung. Ist er dann zum Beispiel in einer fremden Stadt unterwegs, liefert der Assistent Infos exakt nach diesen Vorgaben. Ein weiteres Highlight der Münchener in Genf ist der BMW ActiveE. Der Elektro-1er ist das erste E-Fahrzeug der BMW Group, das vier vollwertige Sitzplätze und einen Kofferraum mit 200 Litern Volumen bietet. Mehr zum BMW ActiveE am 11. Februar hier bei autobild.de!

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