BMW Vision Next 100 (2016): Vorstellung

BMW Vision Next 100 (2016): 100 Jahre BMW

— 07.03.2016

Autonom mit Ausschalter

Autonom, aber mit Selbstfahr-Option: Zum 100. Firmenjubiläum blickt BMW in die automobile Zukunft. Alle Infos zur Studie BMW Vision Next 100!

Wie bringt man autonomes Fahren und den Wunsch nach Fahrerlebnis und Fahrspaß zusammen? Anlässlich des 100. Firmenjubiläums hat sich BMW darüber Gedanken gemacht. Das Ergebnis: Die Studie Vision Next 100.
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Video: BMW Vision Next 100 (2016)

Blick in die automobile Zukunft

Der 4,90 Meter lange Vision Next 100 ist eine Mischung aus sportlichem Coupé und Limousine mit großem Radstand. Die Räder werden von der kupferfarbenen Karosserie bedeckt. Beim Lenken kommt eine Technologie zum Einsatz, die sich bei BMW Alive Geometry nennt: Wie eine dehnbare Haut macht die Karosserie Platz für die Räder. Vorteil: Der cw-Wert liegt bei niedrigen 0,19. Sobald sich der Fahrer dem Auto nähert, klappen die Flügeltüren auf, das Lenkrad ist zum besseren Einsteigen noch in der Konsole versenkt. Per Knopfdruck aktivieren sich die Systeme. Wie schon beim i3 ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema: Holz und Leder sollen langfristig verschwinden, stattdessen kommen Textilien und andere leicht recyclebare Materialien zum Einsatz.

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Autonomes Fahren ja – aber nur auf Wunsch

Der kuppelförmige Innenraum der Studie kann mit dem Fahrer kommunizieren.

Das Hauptthema des Konzepts: Wie lassen sich neue Technologien, autonomes Fahren und Fahrspaß miteinander kombinieren? BMWs Antwort: Autos werden künftig selbstständig fahren – aber nur auf Wunsch des Fahrers! Die Systeme werden ihn beim aktiven Fahren lediglich unterstützen. Dazu soll es einen "Boost"-Modus geben, bei dem der Fahrer die Kontrolle über das Auto hat: Sitzposition, Lenkrad und Neigung der Mittelkonsole werden darauf angepasst. Bildschirme und Touchscreens sollen verschwinden. Grundlage sind neue Produktionsverfahren und Werkstoffe wie 4D-Druck. 4D? Ja, laut BMW sollen gedruckte Teile eine Funktion übernehmen.

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Die Frontscheibe als riesiges Head-up-Display

Der kuppelförmige Innenraum der Studie gibt ein Beispiel: 800 bewegliche Dreiecke in der Intstrumententafel und in Teilen der Seitenverkleidungen können sich zu neuen Formen zusammensetzen und dadurch mit dem Fahrer kommunizieren. Beispielsweise könnten sie eine Ideallinie oder ein Warnsignal bei entgegenkommenden Autos darstellen. Die Frontscheibe wird zu einem riesigen Head-up-Display, das über Fahrdaten informiert, aber auch wichtige Funktionen anzeigt. Künstliche Intelligenz ermöglicht es, dass das System immer weiter auf die Bedürfnisse und Verhaltensweisen des Fahrers eingeht.

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Studie kommuniziert mit der Umwelt

Sobald der "Ease"-Modus gewählt wird, ziehen sich Lenkrad und Mittelkonsole zurück, die Sitze bilden eine Einheit mit der Türverkleidung. Das Head-up-Display zeigt nun indivuelle Inhalte an. Auch nach außen ist der Fahrmodus erkennbar, BMW-Nieren, Doppelscheinwerfer und Heckleuchten zeigen unter anderem durch die Lichtfarbe, wie das Auto gerade unterwegs ist. Eine kleine Skulptur in Form eines Edelsteins auf dem Instrumententräger soll genau diese Grundstimmung des Autos widerspiegeln: Das Auto versteht BMW künftig immer mehr als personalisierten Begleiter, der sich den Bedürfnissen anpasst. Der "Companion" genannte Stein steht für die Intelligenz des Autos und soll auch durch Lichtsignale mit Fahrer und Umwelt kommunizieren.

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