BMW X2 / F39 (2016): Erlkönig

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BMW X2 / F39 (2016): Vorschau und Erlkönig

— 12.12.2016

Der X2 wird richtig sportlich

BMW arbeitet mit Hochdruck am Lifestyle-SUV X2. Einen konkreten Ausblick aufs Design gab es bereits und auch Erlkönige sind schon gesichtet worden.

Die Schulterlinie des X2 ist hoch, die Silhouette flach.

Mit dem Lifestlyer X2 will BMW die Kompaktklasse aufrollen – und die Entwickler sind schon fleißig mit Prototypen auf Testfahrt. Der Erlkönig scheint unter der Folie die sportliche Serienkarosse zu tragen. Die Lufteinlässe an der Front wirken groß, die Nieren sind breit und verjüngen sich nach oben. Die Schulterlinie des X2 ist hoch, die Silhouette flach. Am Heck dominiert der große Dachkantenspoiler. Die Endrohre sind – zumindest beim Erlkönig – nicht in die Heckschürze integriert.

Der X2 wird kein Raumwunder

Raumwunder sollte man beim X2 allerdings nicht erwarten, das Paket passt aber. Das Kompakt-SUV teilt sich die Plattform mit X1 und Mini Countryman, das Interieur bleibt dennoch weitgehend eigenständig – 2018 können die Techniker nämlich bereits auf das innovative, touchbetonte Bedienkonzept zurückgreifen, das im neuen 3er Premiere feiert. Erstmals werden im X2 auch Stau- und Spurwechselassistent angeboten. Wenn Straße und Verkehr es zulassen, darf man für ein paar Sekunden die Hände von Lenkrad und – das ist neu – sogar den Blick von der Straße nehmen. Parken geht vom Beifahrersitz oder auch von außerhalb. In die Steuerung der Lichttechnik werden künftig Assistenzsysteme und Navidaten miteinbezogen.

BMW-Neuheiten bis 2021

BMW X2 Illustration BMW X7 Illustration BMW iNext Illustration


Unter der Haube kommen quer eingebaute Drei- und Vierzylindermotoren (von 116 PS bis 245 PS) zum Einsatz. Ein Elektro-X2 ist nicht geplant, wenn ein Plug-in-Hybrid kommt, dann als Kombination aus 2,0-Liter-Benziner mit 136 PS und elektrifizierter Hinterachse (75 kW). Ganz neu ist der X2 30i M Performance mit 252 PS plus E-Boost plus E-Power-Modul. Die Preisspanne dürfte je nach Ausstattung und Motorisierung von 35.000 bis über 50.000 Euro reichen. 

Rambo-Front für den X2

Erster Ausblick auf den X2: In Paris zeigte BMW das Concept.

Den ersten konkreten Ausblick auf BMWs kleinstes SUV-Coupé gab es in Paris 2016 zu sehen Dort debütierte das Concept X2, dem man die technische Verwandtschaft zum X1 auf den ersten Blick nicht ansieht. Der X2-Vorbote hat wie seine großen Brüder eine flache Signatur. Dazu tragen die stark angestellte Windschutzscheibe, die fugenlos in das Panoramadach überzugehen scheint, die nach vorne geneigte C-Säule, die kurzen Überhänge sowie die betonte Schulterlinie unterhalb der Seitenfenster ihren Teil bei. Komplett neu ist die Frontpartie des X2 Concept. Die BMW-Nieren sind auf Schlund-Format angewachsen, verjüngen sich nach oben hin und wirken dadurch angriffslustig. Die schlitzförmigen Laser-Scheinwerfer liegen oberhalb der Nieren und nehmen den Namen des Konzept-BMW in ihrer Leuchtsignatur auf: Je zwei blaue "X" funkeln kühl Richtung Vordermann. Der untere Teil der Frontschürze erinnert eher an einen Sportwagen als an ein SUV. Die großen Lufteinlässe rechts und links zeigen optische Verwandtschaft zum M2, der zentrale Einlass in Knochenform ist nicht weniger bescheiden. Selbst wenn die Formensprache des Serien-X2 etwas reduzierter ausfällt, dürfte ihm das Überholprestige sicher sein.
Erster Kontakt mit dem BMW Concept X2

Video: BMW X2 Studie (Paris 2016)

Neues SUV-Coupé

Der X2-Vorbote hat wie seine großen Brüder eine flache Signatur. Dazu tragen die stark angestellte Windschutzscheibe, die fugenlos in das Panoramadach überzugehen scheint, die nach vorne geneigte C-Säule, die kurzen Überhänge sowie die betonte Schulterlinie unterhalb der Seitenfenster ihren Teil bei. Komplett neu ist die Frontpartie des X2 Concept. Die BMW-Nieren sind auf Schlund-Format angewachsen, verjüngen sich nach oben hin und wirken dadurch angriffslustig. Die schlitzförmigen Laser-Scheinwerfer liegen oberhalb der Nieren und nehmen den Namen des Konzept-BMW in ihrer Leuchtsignatur auf: Je zwei blaue "X" funkeln kühl Richtung Vordermann. Der untere Teil der Frontschürze erinnert eher an einen Sportwagen als an ein SUV. Die großen Lufteinlässe rechts und links zeigen optische Verwandtschaft zum M2, der zentrale Einlass in Knochenform ist nicht weniger bescheiden. Selbst wenn die Formensprache des Serien-X2 etwas reduzierter ausfällt, dürfte ihm das Überholprestige sicher sein.

Fette 21-Zöller und Hingucker-Außenspiegel

Im Seitenteil nimmt ein in Wagenfarbe (Luminous Red) gehaltener Einsatz dem Schweller die optische Schwere.

Im Profil machen die silbrig-grauen Radhauseinfassungen dann wieder auf Offroad-Style. Und auch die grobstollige Fantasie-Bereifung der Studie soll dem Betrachter vermitteln, dass der X2 auch auf Kies und Sand bewegt werden kann. Dennoch: Die zweifarbigen 21-Zoll-Felgen füllen die nach vorne strebenden Radaussparungen satt aus. Ein Hingucker, der seinen Weg in die Produktion wohl nur stark modifiziert antreten wird, sind die Außenspiegel des X2 Concept. Ein gefräster Alu-Rahmen trägt das Spiegelgehäuse und lässt ihn optisch mit dem fetten Fensterrahmen verschmelzen. Optisch eingebettet sind auch die beiden düsenartigen Auspuff-Endrohre. Sie sind in die silbrige Schürze integriert. Darüber ragen plastische Heckleuchten aus dem Blechkleid hervor. Wie es im Inneren des X2 aussieht, zeigt BMW noch nicht. Es erscheint aber durchaus realistisch, dass sich im Vergleich zum braven Bruder X1 auch hier einiges ändern dürfte.

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Autor: Peter R. Fischer

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