BMW-Neuheiten bis 2021

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BMW X3 (2018): Vorschau, Technik, Preis

— 17.02.2017

Neuer X3 kommt auch als E-SUV

Der neue BMW X3 steht in den Startlöchern. Das SUV feiert noch dieses Jahr Premiere und rollt 2018 mit bekannter Optik und moderner Technik vor!

Im Segment der SUVs herrscht ein harter Wettbewerb. Seit Januar 2017 rollen die ersten neuen Audi Q5 auf die Straße, BMW muss mit dem X3 ein Jahr später nachziehen. Der X3 steht schon im eigenen Haus mächtig unter Druck: Von unten kratzt der erstaunlich erwachsene X1 am Segment, von oben spielt jetzt auch der neue X5 die Vierzylinder-Trumpfkarte. Doch der neue X3 (Entwicklungskürzel G01) schöpft aus dem Vollen. Das liegt an der neuen Plattform CLAR ("Cluster Architecture"), die zuvor schon vom neuen BMW 5er genutzt wird. Das verhilft zu 100 Kilogramm weniger Gewicht und mehr Innenraumlänge. Eine neu konstruierte Sitzanlage sorgt außerdem für höhere Variabilität und besseren Komfort.
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Gleiche Proportionen

Der neue X3 hat die gleichen Abmessungen wie der Vorgänger, aber mehr Platz für die Passagiere.

Zumindest optisch zeigt sich BMW auch bei seinem neuen SUV eher mutlos – wie schon beim 7er und 5er. Die letzten Entwürfe des gerade gegangenen Karim Habib, der unter Adrian van Hooydonk die Formensprache der Kernmarke zu verantworten hatte, wirken statisch und ohne Pfiff. So auch der nächste X3, der ab August 2017 in Spartanburg (South Carolina) vom Band läuft und Anfang 2018 in den Handel kommt. Die Proportionen bleiben fast gleich, neu sind in die Breite gezogene und überwölbte Heckleuchten, die dreidimensionale Niere, schnittigere Scheinwerfer und adrettere Anbauteile. Der sichelförmige Air Breather, der das Radhaus entlüften sollte, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als funktionsloses Deko-Beiwerk.

BMW X3 (2017): Erlkönig

Anders als der X5 bleibt der kleine Bruder X3 der einteiligen Heckklappe treu. Die Scheibe lässt sich separat öffnen, gegen Aufpreis öffnet die Klappe wie bisher elektrisch, auch auf eine Fußbewegung unterm Stoßfänger hin. Es bleibt zwar bei nur zwei Sitzreihen, aber dafür können die Fondsitze gegen Aufpreis in Höhe, Länge und Lehnenneigung verstellt werden. Das Abdeckrollo verschwindet bei Nichtgebrauch in einer Aussparung im Kofferraumboden. Das auf Wunsch eingebaute Panoramadach besitzt eine deutlich größere Öffnung, eine doppelte Entlüftungsstellung (vorn/hinten) und einen zweiten Windabweiser als Schutzmaßnahme gegen Staudruck.

Rein elektrisch und mit M-Power

Um gegen Audi Q6 e-tron und Mercedes EQC antreten zu können, bringt BMW den X3 schon im Januar 2018 auch als Elektro-SUV. Das Problem: Der anfangs China vorbehaltene X3 eDrive ist eine Ableitung von der Großserie, wie sie auch Mercedes mit dem EQ-C praktiziert. Die vorläufigen Eckdaten: nur ein Motor, Leistung 225 kW, 70-kWh-Batterie, 400 km Reichweite, Preis circa 57.000 Euro.

Hybrid- und Elektro-Neuheiten bis 2022

VW Crossover-Coupé/I.D. CUVe Illustration Skodas E-SUV Illustration Audi Q4 Illustration
Das klassische Motorenprogramm bleibt dagegen weitgehend unverändert. Der 28i wird zum 252 PS starken 30i, der 30d legt von 258 auf 265 PS zu, der 35d bringt es künftig auf 320 PS. Für die PS-verwöhnte Kundschaft werden zudem neue M-Ausführungen ins Programm genommen. Der X3 M40i bekommt den 360 PS starken Sechszylinder aus dem X4, X3M und der baugleiche X4M übernehmen einen drehmomentoptimierten Ableger des 431 PS starken M4-Aggregats. Gegen den GLC 43 AMG und den künftigen Jaguar F-Pace R, die beide mit 510 PS antreten, hat das bayerische Motorenwerk allerdings schlechte Karten. Da hilft auch der vorgesehene Elektrobaustein nicht weiter, denn er reicht nur zum Boosten und emissionsfreien Einparken, nicht aber zum nachhaltigen Aufbessern der Systemleistung. Die konventionell angetriebenen X3 starten bei rund 40.000 Euro.
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Aero-Modell mit windschnittigerem Design

Die glattere Front soll den Elektro-X3 von den Versionen mit Verbrenner unterscheiden.

In Verbindung mit Sechszylindermotoren sind 19-Zöller und größere Bremsen Serie, zusätzlich zur xLine wird wieder ein M-Sportpaket angeboten. Neu ist der X3 Aero mit windschnittigeren Stoßfängern, glattflächigen Rädern, klar definierten Abrisskanten und variabler Luftführung (Aeroblade). Darüber hinaus reduziert eventuell die optionale Luftfederung per Fahrwerksabsenkung den Luftwiderstand. Die optischen Änderungen am X3 Electric müssen noch beschlossen werden. Die Controller wünschen sich nur neue Anbauteile, geschlossene Nieren und hellblaue Farbeffekte, die Verkäufer hätten lieber eine eigenständige Coupé-Karosserie – damit der Stromer-X3 optisch hervorsticht.

Updatefähige Systeme und Air-Touch-Monitor

Hinterm "Maxi"-Funktionslenkrad präsentiert sich Typ G01 als neues Auto mit hochwertigeren Oberflächen, mehr Platz und einem stattlichen Cockpit mit vielen Zusatzfeatures. Weil die nächste Infotainment-Generation erst 2018 mit dem 3er-Nachfolger einsatzbereit ist, bietet der erfolgreichste Crossover seiner Klasse die Technik aus neuem 5er und 7er: mit animierten Rundinstrumenten, dem iDrive-Controller mit integriertem Scratch-/Touchpad und einem deutlich größeren Farbmonitor. Der Inhalt des Head-up-Displays wird in Richtung Augmented Reality erweitert, wobei man Navi-Empfehlungen buchstäblich von der Straße ablesen kann. Außerdem ist die Bordelektronik künftig update- und upgradefähig. Sonderfunktionen wie teilautonomes Fahren, vollautomatisches Einparken oder ein gewisses Plus an Leistung und Drehmoment können auch nachträglich dazugekauft werden. Ein interessantes Detail ist der Air-Touch-Monitor, der in Kombination aus Annäherungssensor und Luftkissen hässliche Fingerabdrücke auf dem Bildschirm zuverlässig verhindern soll. Im nächsten Schritt wird dann jenes flexible und dynamische Display eingeführt, das BMW schon in der Studie i8 Roadster vorgestellt hat.

Neue SUVs bis 2021

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Autor: Georg Kacher

Stichworte:

Kompakt-SUV

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