BMW X5: Tuning von G-Power — 25.08.2011

Update! Dampf auf Walzen

Im bayerischen Aresing wird aus dem BMW X5 XDrive 48i ein aufgeladener Feuerstuhl. Tuner G-Power flanscht zwei ASA-Lader an den V8 und presst damit 525 PS aus 4,8 Litern Hubraum.

Auf dem Weg nach oben wird die Luft immer dünner – und die Konkurrenz weniger. Der Münchener Kompressor-Spezialist G-Power begibt sich seit geraumer Zeit mit einem PS-Hammer nach dem anderen in die Position des Gejagten. Anfang 2009 donnerte der G-Power Hurricane RS – ein per Kompressor aufgeladener BMW M5 mit 750 PS –  mit 367,4 km/h einem neuen Geschwindigkeits-Rekord für straßenzugelassene Limousinen entgegen. Kurze Zeit später erreichte der Hurricane RR sogar Tempo 370. Mehr Leistung und eine geschärfte Optik gibt es jetzt für die aktuelle BMW X5-Generation. Der Tuner verbaut im bayerischen SUV das hauseigene G-Power SK III Kompressorsystem mit den bereits bekannten ASA-Ladern. 170 Extra-PS schwitzt der 4,8-Liter-V8 anschließend aus den Brennräumen und stemmt damit 525 PS und satte 600 Newtonmeter Drehmoment auf den Antrieb. 

Es geht noch krasser: G-Power X6 M mit 900 PS

So breit, so gut: Der G-Power Typhoon wächst um sieben Zentimeter in die Breite – pro Seite, wohlgemerkt!

Den Sprint auf Tempo 100 erledigt der luxuriöse Allradler in 5,0 Sekunden. Der Basis-X5 nimmt sich da mit 6,5 Sekunden eine deutliche Ecke mehr Zeit. Die Höchstgeschwindigkeit des G-Power Typhoon rangiert mit 275 km/h im Spitzenfeld für SUVs. Interessant ist der Hinweis auf den mit 0,6 bar begrenzten Ladedruck. Es ist nicht schwer sich vorzustellen, dass bei einer leichten Erhöhung um etwa 0,2 bar locker 600 PS und mehr machbar wären. Optisch ist der Unterschied zwischen G-Power- und Serien-X5 deutlich zu erkennen. Weit ausgestellte Kotflügel (14 Zentimeter Zuwachs), seitliche Entlüftungskiemen und riesige Lufteinlässe in der Front – von Zurückhaltung will der Typhoon nichts wissen. Das komplette Karosseriekit besteht aus qualitativ hochwertigem PUR-R-Rim und wurde mittels modernster CAD-Technologie nach 3D-Daten gefertigt. Die Stunden in der G-Power-Muckibude lassen sich die Bayern mit 14.500 Euro vergüten. Der Komplettpreis für die Linke-Spur-Granate liegt bei etwa 245.000 Euro.

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