Paris 2014: Sitzprobe BMW X6

BMW X6 Autosalon Paris 2014: Sitzprobe

— 03.10.2014

Der frische BMW X6 im Check

Mit neuen Assistenzsystemen und frischem Innenraum macht BMW sein SUV-Coupé X6 fit für das Duell gegen den Mercedes MLC. Erste Sitzprobe!

Video: BMW in Paris (2014)

BMW X6

BMW hat die zweite Generation des großen SUV-Coupés X6 ins Fitnessstudio geschickt und präsentiert das Ergebnis auf dem Autosalon in Paris. An der Front lehnt sich der mächtige Bayer an das aktuelle Design seines Plattformbruders X5 an, die Scheinwerfer grenzen nun an die dreidimensional gestaltete Niere. Vier Falze auf der Motorhaube geben dem X6 eine durchtrainierte Optik, die von der vorgereckten Unterlippe der Schürze verstärkt wird. Seitliche Trittleisten runden den stämmigen Auftritt ab. Am mächtigen X6-Hinterteil leuchten LED-Rückstrahler. Die breiten Endrohre des 450 PS starken XDrive 50i sind in die Schürze integriert. Ab dem 6. Dezember 2014 steht der X6 bei den Händlern. Die Preise beginnen bei 65.650 Euro für den 30d mit 258 PS.
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Der Arbeitsplatz im X6 fällt luxuriös aus

So eine Couch hätten manche gerne: Der Armaturenträger ist mit dickem Leder bezogen.

Im Cockpit nimmt der X6 deutlich Abstand vom Offroad-Look. Hier schwelgen die Passagiere in Luxus. Die Ledersitze überzeugen mit hervorragender Ergonomie, angenehm straffer Polsterung und feiner Materialanmutung. Gleiches gilt für das Lederlenkrad, das gut in den Händen liegt. Die Platzverhältnisse vorne lassen kaum Wünsche offen. Ein Handschmeichler ist der Armaturenträger: Seine Oberseite ist mit dickem, wertigem Leder bespannt. Glänzende Zierleisten und helles Kontrast-Leder im unteren Bereich des Armaturenträgers erzeugen ein edles Gesamtbild. Die Verarbeitung ist tiptop. Beim Instrumententräger setzt BMW im neuen X6 auf eine animierte Darstellung von Tacho und Drehzahlmesser. Je nach Fahrmodus der Acht-Gang-Automatik wechseln die digitalen Anzeigen ihre Farbe und Darstellung. Zusätzlich hat BMW ein Head-Up-Display verbaut, das neben Fahrdaten auch Musik- und Telefoninfos in die Frontscheibe spiegelt.
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Hinten kann es für große Passagiere eng werden

Luxus für die Passagiere in Reihe zwei. Aber über den Köpfen wird es für große Menschen eng.

Zudem können Kunden den X6 erstmals mit einem Stauassistenten ausrüsten. Dann hält das SUV-Coupé bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h selbstständig die Spur – solange der Fahrer regelmäßig ans Lenkrad greift. Und auch das Einparken beherrscht der X6 weitgehend automatisch. Der Fahrer muss nur noch den Knopf des neuen Einparkassistenten gedrückt halten, den Rest erledigt der BMW. Auf der hinteren Sitzbank bietet der X6 ausreichend Platz. Damit die Kopffreiheit nicht unter dem nach hinten abfallenden Coupédach leidet, ist der Dachhimmel über den Sitzen nach oben gewölbt. Für Menschen ab 1,90 Meter wird es trotzdem eng. Auffällig: Der ebene Fahrzeugboden zwingt einen zudem in eine Froschhaltung mit angezogenen Knien. Schade, denn die beiden äußeren Sitze sind gut ausgeformt und komfortabel. Der mittlere Sitz macht den X6 zum Fünfsitzer.
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Peter R. Fischer

Peter R. Fischer

Fazit

Ein wahrer Hüne: Die Mischung aus SUV und viertürigem Coupé macht die Optik des X6 sicher zur Geschmackssache. Der Innenraum ist dagegen über jeden Zweifel erhaben. Er bietet feinste Materialien und vorbildliche Verarbeitung.

Stichworte:

SUV-Coupé

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