BMW X6 M (2015) LA Auto Show 2014: Sitzprobe

BMW X6 M BMW X6 M BMW X6 M

BMW X6 M (2015) LA Auto Show 2014: Sitzprobe

— 30.10.2014

So sitzt es sich im neuen BMW X6 M

Krass, krasser – BMW X6 M. Mit 575 PS versucht der Bayer den Spagat zwischen SUV und Sportwagen. Wir haben im X6-Topmodell Platz genommen.

Video: BMW X5 M / X6 M (2015)

So stark sind die neuen M-Versionen

Gut, dass Autokäufer selten rational entscheiden. Dann nämlich würde es Autos wie den X6 M wohl gar nicht erst geben. Der dicke Bayer soll nämlich ein High-Performance-SAC sein. Äh, wie bitte? High Performance ist noch schnell erklärt: Der neu konstruierte Achtzylinder-Biturbo leistet 575 PS (20 mehr als bisher), beamt den Dicken in 4,2 Sekunden auf 100. Erst bei 250 km/h ist Schluss, mit dem optionalen Drivers Package sogar erst bei 280 km/h. Krass – in einem Auto vom Format eines Kleinlasters.
So sitzt es sich im neuen BMW X5 M

Die Stars der LA Auto Show 2014

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Mehr M für die X6-Kunden

Den X6 M zieren dezente Hinweise auf den 575-PS-Turbo-V8 – die Einstiegsleisten.

SAC ist schon schwieriger zu erklären: Das krypische Kürzel steht für Sports Acitivity Coupé – und ist wohl einem kreativen Marketingkopf bei BMW zu verdanken. Denn trotz flachem Dach ist der X6 M natürlich kein Coupé, sondern sportlicher Geländewagen. Aber was soll es. Die Kunden in den USA und China lieben den X6. Und da es dort zurzeit immer ein bisschen mehr sein darf, kommt im Frühjahr eben die scharfe M-Variante auf den Markt. Optisch haben sich die Bayern angenehm zurückgehalten, einzig die riesigen Kühlöffnungen und die fetten Endrohre zeugen von der Potenz des M.
So kommen der neue BMW X6 M und der X5 M

Wahrer Luxus im Innenraum

Edle Materialien: Leder, Aluminium und Klavierlack wirken luxuriös.

Passt auch prima zum Innenraum. Feines Leder so weit das Auge reicht, garniert mit Klavierlack und echtem Aluminium – das ist wahrer Luxus. Und passt auch zu dem ziemlich abgehobenen Preis von mindestens 117.700 Euro. Dazu kommen die neuen Schalensitze, die einen guten Kompromiss zwischen flauschigem Komfort und gutem Seitenhalt bieten. Eine echte Wohlfühloase also. Zumindest bis der Motor gestartet wird. Mit einem bösen Grollen erwacht der Achtzylinder – und macht Lust auf die erste Testfahrt. Die wir noch ein wenig verschieben müssen. Denn erst im Frühjahr darf der X6 M zeigen, was er auf der Rennstrecke auf dem Kasten hat.
Autor:

Stefan Voswinkel

Fazit

Mit Vernunft kann man den X6 M nicht erklären – er ist das wohl überflüssigste Auto der Welt. Aber gleichzeitig herrlich faszinierend. Schöne bunte Autowelt – toll, dass es heute noch Autos wie diesen BMW gibt.

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