BMW Z4 M Roadster

BMW Z4 M Roadster BMW Z4 M Roadster

BMW Z4 M Roadster

— 25.10.2005

Was lange währt ...

Im Januar 2006 zeigt BMW in Detroit die M-Version des Z4. Mit dem 343 PS starken M3-Triebwerk spielt der knackige Roadster in der Porsche-Liga.

343 PS aus 3,2 Litern: Angriff auf den 911

München bläst im Januar 2006 in Detroit zum Angriff auf Zuffenhausen. Die Waffe zum Duell um die deutsche Sportwagen-Krone: der überarbeitete Z4 in der M-Version mit dem aus dem M3 bekannten Reihensechszylinder. Da kann sich Porsche schon einmal warm anziehen, denn dank der neuen Maschine bewegt sich der knackige Roadster auf Augenhöhe mit dem 911 Carrera Cabrio.

Die 343 PS und 365 Nm Drehmoment aus 3,2 Litern Hubraum haben mit dem Z4 leichtes Spiel. Das Leistungsgewicht des Sportlers liegt bei 4,1 Kilogramm pro PS, und das wird auf der Straße konsequent in Vortrieb umgesetzt: Bereits nach glatten fünf Sekunden durchbricht die Tachonadel die 100-km/h-Marke, für den Zwischenspurt von 80 auf 100 km/h im vierten Gang braucht der Z4 in der M-Version ebenfalls nur fünf Sekunden. Schade eigentlich, daß die Elektronik schon bei 250 Sachen eingreift – da ist ganz sicher mehr drin.

Damit die Leistung auch überzeugend und sicher auf die Straße gebracht wird, ist der Z4 M Roadster mit der drehzahlfühlenden variablen M-Differenzialsperre ausgestattet. Sie verleiht dem Wagen sowohl hohe Fahrstabilität als auch optimale Traktion vor allem aus Kurven heraus. Außerdem wurde das Fahrwerk des BMW für die M-Version weiterentwickelt, verfügt nun über eine erweitertes DTC mit Berganfahr-Funktion. Die Bremsscheiben werden zudem bei regennasser Fahrbahn automatisch trockengebremst, um das Ansprechverhalten zu verbessern.

Facelift und neue Motoren für alle Z4

Im Inneraum gibt sich der Z4 M Roadster sportlich-puristisch, für Exklusivität sorgen zwei Lederausstattungen. Typische Farbgebung im Cockpit: schwarzes Zifferblatt, weiße Zahlen, rote Zeiger und weiße, permanente Beleuchtung. Das Drehzahlband wird wie bereits in anderen M-Sportlern dargestellt: Ein gelbes Vorwarnfeld und das rote Warnfeld begrenzen den zulässigen Drehzahlbereich in Abhängigkeit von der Motoröltemperatur – mit steigender Temperatur vergrößert sich der nutzbare Drehzahlbereich.

Außen zeigt sich der Z4 M sportlich-muskulös. Am auffälligsten hebt er sich vom facegelifteten Serienmodell mit der tief liegenden Niere und den großen Lufteinlässen in der Frontschürze sowie zwei markanten Linien auf der Motorhaube ab. Das Heck verdeutlicht die Kraft mit vier Endrohren und einem Diffusor. Dazu gibt es exklusive 18-Zoll-Alus im Doppelspeichendesign. Bei den übrigen Z4-Versionen beschränkt sich das Facelift auf eine stärker zur Straße gezogene Frontpartie mit neuen Nebelscheinwerfern und eine Heckpartie mit neuen Leuchteneinheiten.

Zusätzlich gibt es mit drei neuen Sechszylindern reichlich frischen Wind unter der langen Haube. Der im Z4 Coupé vorgestellte Dreiliter-Sechszylinder mit 265 PS befeuert zunächst einmal als 3.0si den Roadster und bringt ihn in 5,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Der 2,2-Liter-Motor wird aus dem Programm genommen und durch ein 2,5 Liter großes Sechszylinder-Aggregat in zwei Versionen ersetzt. Die Maschine leistet als 2,5i 177 PS, beziehungsweise als 2,5si 218 PS. Bei der Einstiegsmotorisierung, dem einzigen Vierzylinder im Programm, bleibt mit dem 150 PS starken 2.0i alles beim alten.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.