BMW Z4 Roadster Facelift: Fahrbericht

— 19.04.2013

Jetzt klappt es auch fahrend

BMW hat pünktlich zum Frühling den Z4 Roadster aufgefrischt. Der Frischluft-Sportler kommt mit neuem Basismotor und während der Fahrt aufklappbarem Verdeck. Ein erster Fahrbericht!



Bis Tempo 40 kann das Verdeck nun endlich auch während der Fahrt geöffnet werden.

BMW läutet den Sommer ein und schickt dafür den frisch frisierten Z4 ins Rennen. Den Roadster gibt es ab sofort mit dezent retuschierten Leuchten, einem auf Wunsch nun auch in Kontrastfarben lackierten Dach, einem etwas aufgewerteten Innenraum – und vor allem mit einem neuen Basis-Motor, mit dem der Grundpreis auf 33.950 Euro sinkt. Dieser Z4 18i fährt zwar wie der 4000 Euro teurere 20i und der 28i mit  dem gleichen Zweiliter-Vierzylinder. Doch leistet der Direkteinspritzer jetzt statt 245 oder 184 PS nur noch 156 PS. Mit bis zu 240 Nm beschleunigt er zwar laut Datenblatt in 7,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht 221 km/h. Doch so ganz mit sich und dem neuen Triebwerk im Reinen sind die Bayern offenbar nicht – und stellen zur ersten Testfahrt lieber das Top-Modell bereit. "Wir wollten noch einmal die sportliche Seite des Roadsters betonen", sagt ein Pressesprecher und lenkt den Blick so auf den drei Liter großen Sechszylinder, der im Z4 35i auf 306 PS kommt und im 35is sogar 340 PS erreicht und damit an jene Zeiten erinnert, als auch die M GmbH noch einen Roadster bauen durfte.

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Das Spitzenmodell versprüht durchaus einen gewissen Sportwagencharme.

Denn vor allem bei geöffnetem Dach und gedrückter Sporttaste hat der dann allerdings auch schon 57.600 Euro teure Roadster nicht nur einen genialen Klang. Sondern er fährt auch wie ein echter Sportwagen. Der Motor spricht spontan an, dreht gierig hoch und wuchtet den schlanken Roadster mit seinen maximal 500 Nm völlig mühelos voran. Wenn die sieben Gänge wie die Fäuste der Klitschkos durchs Getriebe prügeln, reichen 4,8 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100. Und dass bei 250 km/h wirklich schon wieder Schluss sein soll, mag man kaum glauben, so viel Dampf wie der Zweisitzer auf der Autobahn macht. Nur auf den Bordcomputer sollte man dann lieber nicht schauen: Offiziell mit 9,0 Litern gar nicht so weit weg von den Vierzylindern, die alle drei auf 6,8 Liter kommen, liegt der Expresszuschlag bei sportlicher Gangart gut und gerne bei 50 Prozent.

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Ja, der neue Motor erweitert den Kundenkreis nach unten, und das Spitzenmodell kommt zwar nicht an den Porsche Boxster oder den neuen Jaguar F-Type heran, versprüht aber durchaus einen gewissen Sportwagencharme. Doch die vor allem für die Übergangszeit vielleicht wichtigste Neuerung liegt in der Verdecktechnik. Denn endlich lässt sich die harte Haube des Z4 bis Tempo 40 auch während der Fahrt öffnen. Dann muss man nicht einmal mehr anhalten, um tatsächlich den Sommer genießen zu können.

Autor: Thomas Geiger



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