BMWs Kleinster feiert Geburtstag

Mission Mini Mission Mini

BMWs Kleinster feiert Geburtstag

— 11.09.2002

Mission Mini

Der Mini wird für die Münchner zum Maxi-Erfolg: 20.000 Kultmobile hat BMW im ersten Jahr in Deutschland verkauft. Jetzt gibt es zum Auto auch noch die passende Mode. Und einen Detektiv in Not. Namens Sam Cooper.

Mini-Manie in Japan

Nur ein Jahr nach dem Verkaufsstart in Deutschland gibt es den Mini inzwischen auch in Japan, Australien, den USA, Barbados und exotischen Städten wie Trinidad oder Abu Dhabi. Der Mini parkt unter Palmen, vor der Golden Gate Bridge oder in der japanischen Kaiserstadt Kyoto. Bis Ende 2002 wird der Bayern-Brite auf 50 Märkten erhältlich sein, kündigte BMW an. Ein Mega-Erfolg. Schließlich ist der Kleine erst ein Jahr alt.

Grund genug, einen Blick zurückzuwerfen auf die ersten Tage des Kleinen: Im September 2001 feiert der Nachfolger des legenären Mini Premiere in Deutschland, zunächst als Mini One, dann als Mini Cooper. Im März 2002 wird der erste Mini in Japan verkauft. Kein Datum wäre für die Markteinführung besser gewesen als der zweite März, denn "zweiter März" spricht sich auf Japanisch "MI-NI". Showrooms mussten wegen Überfüllung geschlossen werden. Aus Japan kommt auch die älteste bekannte Besitzerin, eine 81-jährige Dame, die ihren Classic Mini gegen einen neuen, roten Cooper eintauschte.

"Mini-Manie" auch in den USA: Die für 2002 geplanten 20.000 Autos waren bereits vor dem Verkaufsstart vergeben. Echte Fans ließen sich davon nicht beeindrucken und übernachteten vor den Türen der Autohäuser, um die ersten Probefahrten zu ergattern.

München ist Mini-Hauptstadt

Am 30. Mai 2002 rollt bereits der 100.000ste Mini im Werk Oxford vom Band: ein Cooper S in Electric Blue mit 163 PS. Ab Juni steht der starke Brite endlich in den Showrooms. Jeder Zehnte verkaufte Mini ist seither ein Cooper S.

Mini-Hauptstadt Deutschlands ist München, gefolgt von Hamburg und Düsseldorf. Die Lieblingsfarbe der Fans ist schwarz. Mehr als jeder vierte der bislang rund 20.000 deutschen Käufer entscheidet sich dafür. Es folgen silber, Chilli Red (17 Prozent) und British Racing Green. Jeder zehnte Mini glänzt in Indi Blue, jeder 15. in Liquid Yellow.

Eingefleischte Fans können ab Oktober dieses Jahres nicht nur Mini fahren, sondern auch tragen: Auf dem Pariser Automobilsalon stellt BMW die Mini Collection Wear vor. "Chic, hip oder casual – für jeden ist etwas dabei", verspricht die Marketingabteilung, die mit dem "neu aufgelegten College-Look die kosmopolitsche Frau und den modebewussten Mann" erreichen will. Passende Accessoires wie Uhren, Hüte und Kappen sowie Gepäck gibt es selbstverständlich auch. Nebst Elektronik-Schischi wie Mini-Pen-Cam (89 Euro) und Mini-Kuckucksuhr (86,41 Euro). Mehr dazu unter www.mini-shop.com.

Mein Name ist Cooper, Sam Cooper

Superagenten brauchen bekanntlich Superautos. Sam Cooper, von der Bestsellerautorin Val McDermid erdachter Lebemann in Barcelona, setzt diesbezüglich auf einen Mini. Für andere Autos gebe es eh keine Parkplätze in Spaniens Metropole, so der frischverliebte Schnüffler, der eh andere Probleme hat: Seiner Auserwählten, einer Galeristin mit verführerisch langen Beinen, wurden dummerweise sämtliche Ausstellungsstücke eines aufstrebenden Jungkünstlers geklaut. Mini-Fans sollen sie wieder aufspüren.

"Mission Mini" heißt die Story, die eine weiterer Teil des Werbefeldzugs ist. Dahinter steckt ein "internationales Event- und Kommunikationskonzept" (www.missionmini.com): Spürnasen haben im Internet die Möglichkeit, auf eigene Faust mit den Ermittlungen in dem mysteriösen Kunstraub zu beginnen. Und diese vor Ort zu Ende zu bringen – beim "Mission Mini Event", das vom 7. bis 11. November 2002 in Barcelona stattfindet.

Die Website ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch verfügbar. Alternativ zur multimedialen Version steht die Geschichte von Val McDermid auch im Volltext als Download zur Verfügung. Über ein E-Card-Modul, das sich hinter dem Ausgang von Sams Mailbox auf der Homepage verbirgt, lassen sich potenzielle Verbündete über die Suche nach den gestohlenen Kunstwerken kontaktieren.

Interessenten müssen auf der Website bis spätestens 30. September 2002 ein kurzes Agentenprofil unter der Rubrik "Aufklärung" hinterlegen. Mitmachen kann grundsätzlich jede volljährige Person mit gültigem Führerschein aus den teilnehmenden Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Niederlande, Großbritannien, Irland, USA, Kanada, Japan, China (Hong Kong), Australien sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt im Rahmen nationaler Telefon-Interviews und Castings.

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