Bodewigs Herz für Autofahrer

Bodewigs Herz für Autofahrer

— 25.06.2002

Pkw-Maut vom Tisch

Verkehrsminister Bodewig verspricht: Neben der letzten Stufe der Ökosteuer im Januar 2003 gebe es keine weiteren Belastungen für die Autofahrer.

Gute Nachricht für alle, die unter den steigengen Kfz-Kosten leiden – oder nur schöne Worte im Wahlkampf? Nach der Anfang nächsten Jahres in Kraft tretenden letzten Stufe der Ökosteuer gibt es in Deutschland keine weiteren staatlichen Belastungen für die Autofahrer, sagte Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Anhebung um drei Cent pro Liter Treibstoff zum 1. Januar 2003 sei die vorerst etzte Maßnahme. "Darüber hinaus gehende Schritte gibt es nicht", so Bodewig. Die immer wieder diskutierte Pkw-Maut ist damit vom Tisch. Die Autofahrer trügen in ausreichendem Maß die von ihnen verursachten Kosten, so der SPD-Politiker. Sie seien bereits über Mineralölsteuer, Kfz-Steuer und den allgemeinen Steuerverbund an der Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur beteiligt.

Die Lastwagen-Maut hingegen sei eine richtige Lösung, weil der Schwerlastverkehr den stärksten Verschleiß an den Straßen verursache, so Bodewig. Ein 40-Tonner bringe die 60.000-fache Druckbelastung wie ein Pkw. Die Lkw-Maut habe zudem den Vorteil, dass diejenigen, die Deutschland als Haupttransitland für Schwerlast benutzen, künftig mit 30 Prozent an den Wegekosten beteiligt würden. Schätzungen zufolge werde der Güterverkehr auf der Straße in den nächsten 15 Jahren um 60 Prozent zunehmen. (autobild.de/dpa)

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.